1. carken Experte
  2. Hilfsmittel & Technologie
  3. Montag, 18. November 2019

Hallo zusammen,

Im Sommer fand ich mich plötzlich mit einem durchbohrten Roho-Kissen.

Zum Glück war ich zu Hause, ich war nicht allein, wir konnten schnell einen Transfer machen.

Hat jemand so ein Missgeschick erlebt?

Reist ihr immer mit einem Ersatzkissen, zum Beispiel im Flugzeug oder im Auto? Was für einen Plan B habt ihr?

Danke.

Carken

Tulipe Respektierter Experte
Akzeptierte Antwort Pending Moderation

Lieber Carken

In der Tat ist dies ziemlich gefährlich. Zum Glück hast du es rechtzeitig bemerkt. Felix und ich reisen schon seit vielen Jahren; wenn wir  mit dem Auto unterwegs sind, habe wir meistens ein Ersatzkissen im Auto. Aber bei Reisen mit dem Flugzeug, haben wir nie ein Zweitkissen dabei, dafür aber immer Flickzeug, aber soweit ich mich entsinne ist dieses auf Reisen nie zum Einsatz gekommen. 

Irgendwie haben die Kissen immer gewartet bis wir wieder Daheim waren. Da kommt es immer mal wieder vor, dass es einen "Platten" hat, wir haben das Piscine und dort drücke ich es unter Wasser und schaue wo die Luft raus kommt. Dann flickt es Felix. Selbstverständlich kann man dies auch im Lavabo machen?

Plan B haben wir auch keinen. - Bin gespannt wer einen Plan B hat und was für einer?

Herzliche Grüsse, Silvia

  1. vor über einem Monat
  2. Hilfsmittel & Technologie
  3. # 1 1
fritz
Blog-Autor
Akzeptierte Antwort Pending Moderation

...ich bin jeden Tag auf Plan B: Das bedeutet, ich wechsle immer wieder. Vormittags sitze ich auf Kissen B, nach der Siesta auf A, am anderen Tag auf C. Im Laufe der Zeit hat sich eine Sammlung von Kissen von A bis G oder noch mehr gebildet. Die meisten sind Jay Combi oder Basic. Drei weitere habe ich beim Orthopädisten anfertigen lassen. Solche Kissen herzustellen, ist vergleichsweise einfach. Sind sie durchgehockt, lasse ich sie wieder "aufpolstern". Ich wechsle auch die Rollstühle im Takt von zwei drei Wochen. Sie sind zwar alle identisch - Quickie GPV- aber ich sitze in jedem wieder minim anders. Das erweist sich bis heute als beste Vorsehung gegen gefährliche Druckstellen.

Das hört sich alles etwas prahlerisch an. Keines der Kissen ist wirklich ideal. Das eine ist etwas zu hart, das andere zu weich, eines zu tief, das andere zu hoch. Der Transfer wird je nach dem schwierig usw. Die Haut ist atürlich gerötet, aber es gelingt mir wenigstens, nicht immer dieselbe Stelle zu belasten. Das Geheimnis meines Systems: Es sind einfache Kissen, sie kosten auch nicht viel.

Auf Autoreisen nehme ich zwei mit. Auf Flugreisen ist das schwierig, also nur eines: Ein "Allerweltskissen" im wörtlichen und übertragenen Sinne, das alle Bedrüfnisse einigermassen abdeckt. Um es zu schonen, verwende ich es nur auf Reisen.

Zum Schluss füge ich an, dass ich Sensibilität habe und im Vergleich zu anderen Druck und Berührungen wahrnehme. Ich muss die Kissen auch wechseln, weil das Sitzen nach längerer Zeit unangenehm, leicht schmerzhaft wird.    

Fazit: Die "intelligenten" und vor allem sau teuren Kissen haben mich bislang nie überzeugt. An der Swiss Handicap, Ende nächster Woche (29. und 30. November) werde ich mich aer umsehen, ob es was Besseres gibt...  

  1. vor über einem Monat
  2. Hilfsmittel & Technologie
  3. # 1 2
  • Seite :
  • 1


Es gibt noch keine Antworten zu diesem Thema.
Sei der Erste, der antwortet!