Die Online-Community für Menschen mit Querschnittlähmung, ihre Angehörigen und Freunde

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  1. odyssita
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  3. Leben mit Querschnittlähmung
  4. Dienstag, 03. März 2020

Ihr Lieben,

ich traue mich und packe dieses heisse Eisen an.

Wie geht es Euch in Bezug auf das neue Coronavirus? Wie bereitet Ihr Euch vor? Wie sind die Menschen und Einrichtungen, auf die Ihr angewiesen seid, vorbereitet?

Ich verfolge die Nachrichten zum neuen Coronavirus nun schon seit einigen Wochen. Zu meinen Therapien gehe ich aktuell nicht, weil ich einerseits meinen leichten Infekt nicht weitergeben will, andererseits mir auch nichts einfangen will. Ich habe dank meinem Hausarzt Medikamente, die mir einige Wochen reichen. Ich schränke meine sozialen Kontakte ein, und wenn ich einkaufen gehen muss, mache ich das frühmorgens. Ich habe einige Vorräte im Haus. Was ich noch nicht gemacht habe ist, eine Patientenverfügung zu schreiben; das steht schon seit Jahren aus. Vielleicht wäre jetzt ein guter Zeitpunkt dafür. Ich hatte vor einigen Jahren eine Influenza, die sich gar nicht gut mit meinem geschädigten autonomen Nervensystem und meiner leicht durch die Rückenmarksschädigung betroffenen Atmung vertragen hat. Ich will versuchen, eine Infektion zu vermeiden.

Nun bin ich in der glücklichen Lage, dass ich mich selbständig versorgen kann, sofern die Versorgungsketten funktionieren. Und ich weiss, dass das vielen von Euch anders geht. Das macht mir Sorgen. Habt Ihr mit den Menschen, die Euch unterstützen, darüber gesprochen, wie sie vorbereitet sind? Wer sie ersetzen kann, falls sie ausfallen?

Ich fürchte, man muss damit rechnen, dass das Gesundheitssystem in den nächsten Wochen überlastet sein wird, zumindest hier in Eurem Nachbarland, wo wenig Eindämmungsmassnahmen getroffen werden und die Reaktionen sehr verzögert sind.

Wie ist das SPZ vorbereitet? Es ist sicherlich gut, dass es räumlich getrennt ist von Ambulanzen für infizierte Menschen. Aber gibt es Pläne, wie die Versorgung aufrecht gehalten werden kann, wenn es in einem Bereich zu einem Fall des neuen Virus kommt? Ob vielleicht auch Patienten ambulant oder vor Ort bei Euch unterstützt werden könnten, falls andere Versorgungsoptionen ausfallen? Jetzt ist die Zeit, zu planen.

Sehr problematisch fand ich auch, wie zumindest bei uns hier lange Zeit beschwichtigt wurde, nach dem Motto: "Das Virus ist nicht so schlimm, man muss sich deswegen nicht einschränken, fast nur alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen haben schwere Verläufe". Es wurde nicht kommuniziert, dass jeder mit seinem Verhalten dafür Verantwortung trägt, dass gefährdete Menschen geschützt sind. Der Spaß und die Unbesorgtheit der Gesunden wurde mit dieser Kommunikationsweise über das Leben derjenigen mit höherem Risiko priorisiert. Von Ethikern hört man bislang wenig zum Thema, dabei wären sie gefragt, wenn es um das Abwägen verschiedener Interessen und die Verteilung potentiell knapper Ressourcen geht.

Liebe Community-Familie, passt auf Euch auf!

Ganz liebe und nachdenkliche Grüße,

odyssita

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Ich wünsche euch gute Gedanken

Anhänge
claudia.zanini
Community Manager
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Liebe odyssita,

die Situation in der Schweiz ist ernst, wie in vielen anderen Ländern. Der Bundesrat stuft die Situation in der Schweiz als besondere Lage gemäss Epidemiengesetz ein. Ich habe aber das Gefühl, dass die Behörde gut mit der Situation umgehen. Die Empfehlungen und Massnahmen sind klar kommuniziert und kohärent. Sie werden durch verschieden Kanäle verbreitet, auch z. B. auf den Bildschirme in den Bahnhöfen oder in den Bussen. Der Bundesamt für Gesundheit empfiehlt Hygieneregeln, z. B. wie man korrekt Hände wäscht, auf Händeschütteln verzichten, zu Hause bleiben sobald man sich unwohl fühlt und sich telefonisch anmelden auf Notfallstationen. Es hat Massnahmen, die die ganze Schweiz treffen (z. B. Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen sind verboten) und zusätzlichen Massnahmen können von den Kantonen entschieden werden, wenn nötig (z. B. Schulen schliessen).

Im SPZ hat es ein Coronavirus-Kernteam, die für die Entscheidungen zuständig ist. Alle Mitarbeiter werden auf dem laufenden behalten dank einer speziellen Sektion in den "News" im Intranet. Verschiede Massnahmen wurden genommen. Alle Ambulatorien der Klinik behandeln vorderhand keine internationalen Patienten mehr. Alle Schweizer Patienten werden telefonisch einer Triage unterzogen und gemäss einer Checkliste befragt. Danach wird entschieden, ob der Termin wahrgenommen werden kann. Auf dem "Campus Nottwil" werden nur Veranstaltungen mit der offiziellen Erlaubnis des Kantons Luzern durchgeführt. Zudem sind alle Veranstalter verpflichtet, eine vollständige Liste der Teilnehmenden zu führen, und diese abzugeben. Das Klinikgebäude ist von allen Veranstaltungen ausgeschlossen und es werden zusätzlich verschiedene unbewachte Eingänge für öffentliches Publikum geschlossen. Athleten, die aus dem Ausland zurückkehren, dürfen den Campus während zwei Wochen nicht betreten. Jeden Tag werden die Massnahmen überprüft und wenn nötig, neue Massnahmen werden umgesetzt.

Es ist jetzt zu hoffen, dass die Leute sich verantwortlich benehmen, sprich, dass sie zu Hause bleiben wenn sie Symptome haben und sie sich telefonisch im Spital oder beim Hausarzt melden, so dass andere Leute im Wartezimmer und die Fachpersonen geschützt werden können. Wie du es geschrieben hast, es ist eine Sache der Ethik und der sozialen Verantwortung. Für mich wäre vielleicht dieses Virus "nicht so schlimm", aber für meinen 87-jährigen Nachbarn und meine Freundin, die Herzprobleme hat, könnte es anders sein. Ich denke an sie. 

Liebe Odyssita, Liebe Community, ganz liebe Grüsse, Kraft, Geduld...und Gesundheit!

Claudia

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Liebe odyssita

Wir leben hier auf dem Lande, dass wir kaum betroffen sind. Dh. wir bewegen uns nicht in Menschenmengen. Selbstverständlich ist das Thema auch hier in Frankreich in allen Medien und Veranstaltungen präsent. Die Hygiene ist eh gross geschrieben bei uns. Hände waschen und desinfizieren gehören zur Tagesordnung. Wir verharmlosen nicht, lassen uns aber nicht verrückt machen. So höre ich auf Beda Stadler, der eine ziemlich unverkrampfte Art hat, aber uns auch ein bisschen den Spiegel vorhält.https://www.tagblatt.ch/schweiz/immunologe-beda-stadler-sagt-warum-der-fruehling-das-corona-virus-killen-koennte-ld.1200142 zB. sind nur 20% der Schweizer Bevölkerung Grippe geimpft und nicht selten hörte ich von Pflegefachfrauen, dass sie sich nicht impfen lassen würden. Für mich das A und O der Verantwortung in einem solchen Beruf.

So und nun verkrieche ich mich wieder hinter mein Buch und wünsche euch gute Gesundheit, häbet Sorg und auf bald, Silvia

 

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Beste Gedanken an alle Mitglieder der Community in diesen schwierigen Zeiten.

Ganz liebe Grüsse an alle.

Carken 

 

 

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Hoi Zäme

Ja, das ist in der Tat grad schwierig.

Ich bin ein C4-Tetraplegiger, lebe mit meiner Freundin zusammen und organisiere meine Pflege mit Assistenten, meist Studenten. Ich habe meinen Assistenten kommuniziert, sie sollen früh genug Bescheid geben, sollten sie Symptome haben oder den Verdacht, sich angesteckt zu haben.

Diese Woche, und jetzt ist Dienstag nach der Verkündung der ausserordentlichen Lage durch den Bundesrat, haben bereits vier Assistenten angerufen und einen Verdacht auf Ansteckung angemeldet. Alles gut begründet, so ist bei einer eine Arbeitskollegin mit Fieber in die Sitzung gekommen, eine andere hatte Kontakt mit jemandem, der inzwischen Fieber hat, usw.

Ich habe bisher allen gesagt, sie sollen zuhause bleiben und Ersatz organisiert, aber wenn das so weitergeht weiss ich nicht, wie ich meine Pflege weiterhin aufrecht erhalten soll. Social distancing liegt in der Pflege nicht drin, und Gesichtsmasken habe ich keine. Ich bin bis jetzt immer auf Nummer sicher gegangen, aber mit der Zeit werde ich zwangsläufig mehr Risiken eingehen müssen.

Wenn jemand meiner jungen, gesunden Assistenten den Virus aufschnappt, ist die Wahrscheinlichkeit relativ gross, das ich ihn auch kriege. Und ich weiss nicht genau was das bedeutet. Ich bin gesund, 45, habe ein intaktes Immunsystem, jedoch atmet bei mir als Tetraplegiker nur noch das Zwerchfell. Ich habe eine Lungenvolumen von 42% und kannte Tetraplegiker, die an einer Lungenentzündung verstorben sind. Weiss jemand ob wir als Risikogruppe gelten?

Ich bin ehrlich gesagt etwas überfordert, und weiss auch nicht genau wie ich mit meinen Assistenten weiter verfahren soll. Ob ich zum Beispiel den Grossteil meines Teams freistelle und nur noch mit 2-3 Leuten weitermachen soll. Das ist denkbar, würde aber zu einem für mein Budget zu hohem Lohnvolumen führen, da ich die freigestellten ja auch weiterhin entschädigen müsste.

Vielleicht ist ja jemand von euch in einer ähnlichen Situation und hat den einen oder anderen Rat...

Merci und liebe Grüsse

Raffi

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Lieber Raffi

In der Tat ist deine Situation zum jetztigen Zeitpunkt gar nicht so einfach. Du hast aber gut getan, deine Studenten zu informieren und sie halten sich glücklicherweise pflichtbewusst daran. Nun befindest du dich in einer Notlage. Obwohl ich all die finanziellen Probleme und Bedenken zur Genüge kenne, gilt es diese in den Hintergrund zu stellen. In erster Linie benötigst du eine optimale pflegerische Lösung. 

1. ist es möglich die Spitex anzufragen?

2. kann dein Hausarzt ein besonderes Attest ausstellen?

3. Versuche mit den 2-3 absolut vertrauenswürdigen Leuten weiterzumachen bis du anderweitig organisiert bist. Mit den Freigestellten kannst du eventuell Lösungen finden, diese jungen Menschen sind bestimmt bereit  dich auf eine andere Art zu unterstützen. Bei uns ist es zur Zeit so, das meine Haushaltshilfte anstelle zu putzen, unsere Einkäufe erledigt und das Anstehen im Supermarkt übernimmt. Somit komme ich auch nicht in Kontakt mit eventuellen Virusträgern. Felix ist Dialysepatient und somit besonders gefährdet. Dies ist für uns eine enorme Entlastung. 

4. Falls die Finanzen nicht ausreichen, kannst du ein Gesuch an die Paraplegiker Stiftung stellen.

5. Du schreibst, dass du keine Masken hast. Eventuell kriegst du diese über deinen Hausarzt. Andererseits kannst du dir vielleicht ein Foulard umlegen. Weiss nicht, ob das 100% wirksam ist, aber vielleicht besser als nichts.

Wir haben die Krankenschwestern entlassen, welche täglich infolge Dekubitusbehandlung gekommen sind. Ich übernehme dies, denn damit haben wir möglichst keine Fremdpersonen im Hause, die Krankenschwestern halten wir mittels Fotos auf dem Laufenden und sie würden jederzeit einschreiten, falls nötig. 

Auch wenn  es in meinen Berichten manchmal tönt als nähmen wir alles auf die leichte Schulter ist es nicht so. Wir handeln ernst und vernünftig. An erster Stelle steht die Gesundheit von uns beiden.  

Also denke daran, alles Geld nützt dir nichts, wenn du krank wirst. Du schaffst dies schon. 

Wenn du überfordert bist und Hilfe benötigst, dann melde dich bei mir via Privatnachricht. Ich helfe dir gerne weiter. 

Und einfach nicht zuviel Nachrichten hören. Die machen im Moment nur verrückt.

Wünsche dir ganz viel mut und kraft. Herzlichst, Silvia

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Liebe alle,

Im  Moment habe ich ähnliche Probleme. Zurzeit arbeitet meine Frau bei einem privaten Spitex. Soll sie aufhören? Fur ihre Patienten? Fur mich? Ich bin C6.

In Moment kommen die Pfleger von Spitex zu mir weiter. Zum Glück habe ich auch ein Netzwerk von 3 Pfleger die ich in dringenden Fällen anrufen könnte, und auch meine Frau.

Gestern haben unsere Nachbarn eine whatsup Gruppe " Solidarische Nachbarn " kreiert. Das finde ich super.

Rafi, kann vielleicht Parahelp dich auch unterstützen? Hast du ein Facebook Konto? Ich glaube vieles läuft auf diesem Kanal. Vielleicht kannst du da auch Pfleger/ Unterstützung finden.

Alles Gutes.

Carken 

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Hallo ihr Lieben

Im Forum ist es ruhig geworden und ich hoffe, dies ist nicht ein schlechtes Zeichen. Seid ihr alle wohlauf und gut umsorgt? Hier in Frankreich haben wir immer noch Ausgangssperre und die halten wir auch ziemlich gut ein. Dh. die Einkäufe machen immer noch unsere Putzfrau und Freunde. Darüber sind wir sehr froh. Einzig zum Gemüsestand im Nachbarsdorf gehe ich noch einkaufen, dieser ist draussen und die bescheidene Anzahl Kunden hält sich wunderbar an die Abstandsregeln. Frühlingszeit ist auch Gartenzeit, so habe ich immer sehr viel zu tun. Mein kleines Highlight des Tages, ich durfte in die Gärtnerei (auch im Freien) und mir ein paar Pflanzen aussuchen. 

Glücklicherweise haben wir immer noch eine positive Einstellung und können die sonnigen Tage geniessen. 

Eine kleine Anektote:

Am Sonntag machten Felix und ich einen Spaziergang in die Garrigue. Unseren Ausgangsschein hatten wir dabei, aber wer interessiert sich schon für Landstrassen und Feldwege? Stellt euch vor, fast auf dem Hügel angelangt kommt uns plötzlich die Gendarmerie im Auto entgegen. Ich bekam weiche Knie und dachte mir schon eine Notlüge aus. (Denn wir haben das Rayon von 1 km um ein paar Meter überschritten). Aber was wollten die denn da oben? Sie hielten auf meiner Höhe an und fragten nach  dem Weg, sie hätten sich verfahren........ Gröhl.....

Also haltet durch und häbet Sorg. Wäre schön zu hören, wie es euch geht. Herzlichst, Silvia

 

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Hoi Zäme

Nur ein kurzer Gute Nacht Gruss. Mit dem Prachtswetter kommt es, dass meine Tag nur so verfliegen. Sie sind angefüllt mit Ausgiebiegen Spaziergängen, Jäten, Brot backen, Telefonieren und meinen Nichten und Neffen eine Gute Nacht-Geschichte via Whatsapp zu erzählen. Und wenn mir dann noch ein bisschen Zeit bleibt lege ich mich in die Hängematte und lausche meinem Hörbuch. So überfliege ich das Forum nur noch rasch, aber meine Gedanken sind auch so immer bei euch. Häbet witerhin sorg und blibet deheim. Herzlichst, Silvia

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Lieber Francesco,

hier in Deutschland gibt es auch viele Menschen, die so denken wie Du.

Ich versuche, mir ein Bild zu machen, indem ich mir die Rohdaten der Zahlen und Krankheitsverläufe anschaue (viele wissenschaftliche Publikationen sind offen einsehbar) und Einschätzungen von Ärzten und Forschern aus verschiedenen Ländern, vorrangig Virologen und Epidemiologen, lese.

Hier sind ein paar Gründe, warum ich denke, dass die Situation sehr ernst genommen werden muss und es gefährlich ist, sie zu verharmlosen:

  • Das Virus gehört zwar der Familie der schon länger bekannten Coronaviren an (das sagt etwas über den grundsätzlichen Aufbau des Virus aus), aber es ist in seiner speziellen Wirkweise (u.a. wie ansteckend es ist und welche Krankheitssymptome es verursacht) neu (so wie SARS und MERS es auch waren). Die verschiedenen schon bekannten Coronaviren bei Mensch und Tier sind sehr unterschiedlich, so dass man da nicht generalisieren kann. Über das neue Virus weiss man noch sehr wenig, die Forschung ist noch am Anfang und es gibt noch viele offene Fragen und Ungewissheiten. Man weiss noch nicht genau, wie die Übertragungswege sind (man arbeitet aktuell mit Annahmen, aber dass sich Menschen trotz der empfohlenen Schutzmassnahmen anstecken, wirft Fragen auf), wieviele der Infizierten Komplikationen bekommen oder gar versterben (beides deutet im Moment auf eine deutlich höhere Zahl als bei der Grippe hin), welche Menschen besonders gefährdet sind oder welche Behandlungsansätze es gibt, wie lange man immun ist und was passieren würde, wenn man sich erneut oder mit einem ähnlichen Virus infiziert. Es gibt Hinweise auf einige dieser Fragen, aber auch noch viele offene Fragen und Unklarheiten.
  • Es gibt diverse Hinweise darauf, dass Menschen, die keine Symptome haben, andere trotzdem anstecken können. Das macht es sehr schwierig, die Verbreitung aufzuhalten.
  • Während es bei der Grippe meist einen Teil von Menschen gibt, die eine gewisse Immunität mitbringen durch vorherige Erkrankungen oder Impfung, trifft das neuartige Coronavirus weltweit ziemlich zeitgleich auf Menschen, die nicht immun sind. Wenn viele Menschen zeitgleich so krank sind, dass sie nicht ihrer Arbeit nachgehen können oder ärztliche Unterstützung - vielleicht sogar auf einer Intensivstation, in China bei immerhin ca. 5% der Fälle - brauchen, dann stellt das eine enorme Belastung für jedes Gesundheitssystem dar. Darum wäre es extrem wichtig, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, so dass die Fälle zeitlich versetzt auftreten.
  • Ich weiss nicht, wie das in der Schweiz ist - aber zumindest hier ist jetzt schon absehbar, dass es zu Lieferengpässen bei Schutzausrüstung für Ärzte und Pfleger und bei Medikamenten kommen wird, weil vieles davon in China und Asien produziert wird und von dort nicht mehr das Land verlassen kann bzw. darf.

Das neuartige Coronavirus ist kein Influenza-Virus. Es ist eine andere Virenart, die sich anders verhält. Es gibt zwar Gemeinsamkeiten (dass die Atemwege betroffen sind, Fieber auftreten kann etc.), aber das bedeutet nicht, dass es nur eine Grippe ist. Ich denke, dass diese Vereinfachung und Verharmlosung problematisch ist, weil Menschen dann dazu neigen, die oben genannten Probleme nicht ernst zu nehmen. Um die Ausbreitung eines solchen Erregers zu verlangsamen, kommt es aber darauf an, wie sich jeder einzelne verhält.

Nun wähle ich die Medien, über die ich mich informiere, natürlich aus. Bei den Medien, über die ich mich informiere, habe ich eher den Eindruck, dass die Problematik der Lage, die sich aus den Daten und Einschätzungen von Virologen und Epidemiologen abgezeichnet hat, lange Zeit nicht wiedergegeben wurde und stattdessen beschwichtigt wurde statt konkrete Informationen weiterzugeben. Am Rande bekomme ich mit, dass es auf anderen Kanälen auch Verschwörungstheorien gibt, das ist natürlich noch mal ein ganz anderes Problem und nicht hilfreich. Aber was ich als sehr, sehr problematisch ansehe ist, wenn es als Hysterie abgetan wird, wenn Menschen sich informieren, auf Probleme hinweisen und sich vorbereiten, um Problemen zu begegnen.

Zu Beginn der Ausbreitung des Virus hat die Angst vor der Hysterie dazu geführt, dass nicht transparent Informationen weitergegeben wurden und wichtige Massnahmen verzögert wurden "um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen". Ich sehe da genau dieselben Mechanismen, mit denen - auch im Gesundheitssystem - so oft auf Situationen der Unsicherheit, auf unklare Datenlagen, reagiert wird, und deren problematische Folgen ich schon so oft am eigenen Leib erlebt habe:

  • Dass psychische Faktoren ("Hysterie") in solchen Situationen der Unsicherheit höher bewertet werden als körperliche Faktoren. Ein Beispiel, das mir sehr bitter aufgestossen ist: Da fragte eine Wissenschaftsjournalistin (!) ob es denn nicht richtig gewesen sei, Karneval nicht abzusagen, denn Karneval mache ja Freude und das sei ja auch wichtig für die Gesundheit. Mir fehlen da die Worte.
  • Dass Informationen erst einmal angezweifelt werden und erst dann als valide angesehen werden, wenn sie entweder in einem Fachjournal mit Peer-Review publiziert wurden oder es mit eigenen Augen (oder zumindest im eigenen Land) gesehen wurde. Dadurch verstreicht wichtige Zeit. Ich halte z.B. die Informationen zum Verlauf in China - zusammengefasst u.a. durch den Bericht der WHO - für sehr wichtig und wundere mich, dass hier so wenig darüber berichtet wird.

Hinzu kommt:

  • Dass bürokratische Hindernisse und unklare Zuständigkeiten Steine in den Weg legen.
  • Dass sich viele Entscheidungen an wirtschaftlichen Faktoren und den Interessen der "Starken" orientieren, statt sich gemeinsam dafür einzusetzen, diejenigen zu schützen, die mehr gefährdet sind und dafür gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Noch manches mehr, vielleicht ergänze ich das später...

Die Erzählweise, dass sich die Natur nun rächt, es sowieso zu viele Menschen auf der Welt gibt und es ja nicht so schlimm sei, wenn es vor allem diejenigen erwische, die älter und/oder nicht so leistungsfähig seien, sehe ich auch sehr problematisch. Das grenzt an Eugenik.

Und ja, Du hast recht: Sich verantwortungsvoll zu verhalten, wenn man krank ist, um andere nicht anzustecken (zu Hause bleiben, vor Treffen mit anderen diese informieren, damit diese das Risiko für sich abwägen können, Hände waschen etc.) würde ich mir auch sonst wünschen. Ich denke, diese Situation wird eine Härteprobe werden, wie wir als Gesellschaft uns verantwortungsvoll verhalten, auch um andere zu schützen, und ggf. da einspringen und füreinander sorgen, wo offiziell zuständige Stellen an ihre Grenzen kommen.

Ganz liebe Grüße,

odyssita

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Liebe Community-Familie,

vielleicht interessiert es den ein oder anderen: Es gibt seit einer guten Woche einen Podcast mit dem Virologen und Coronavirus-Experten der Berliner Charite, Prof. Drosten. Er erklärt darin Hintergründe und seine Abwägungen gut und zumindest in der Folge 9 spricht er auch recht eindrücklich den Ernst der Lage an.

https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html

Passt auf Euch auf!

Ganz liebe Grüße,

odyssita

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Hallo Liebe Odyissita 

Danke dir Herzlich, für dein Engagement was du uns auch bietest, mit Quellen und links. Mehr braucht man nicht zu sagen als aus Herzen Danke, 

Ich wünsche uns alle, von tiefsten Herzen und Seele, weiterhin gute Gesundheit und ein Langes Leben.! 

P.s Ich möchte noch ergänzen für alle Kollegen Para und Tetra, und oder Schwer Kranke, das Desinfektionsmittel ist ja bekanntlich seit Tagen nicht mehr zu finden 7 beziehungsweise zu kaufen. Dennoch eine wichtige Info, geht zu eure Apotheke und Fragt danach, denn der Bund hat beschlossen das Patienten mit Risiko und inklusive Para und Tetra mit Limit solchen Desinfektionsmittel  zu beliefern da wir angewiesen sind wegen Katheter etc... Ich habe es von meinen Apotheke gestern erhalten. Klar es ist beschränkt aber immerhin besser als garnicht. 

Liebe Grüsse 

Francesco 

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Liebe Community-Familie,

wie geht es Euch? Ich denke an Euch.

Bei uns hier werden die Massnahmen und Aufrufe zum "social distancing", also soziale Kontakte einzuschränken, jetzt immer klarer. Die Menschen um mich herum verstehen langsam, dass sie die Situation ernst nehmen sollten. Ich bin sehr froh darüber; auch darüber, dass auch meine Eltern dies nun wohl verstanden haben. Ich hoffe, dass ich sie aus meiner eigenen Isolation heraus ein bisschen unterstützen kann. Zum Glück gibt es ja Internet und Telefon.

Wie ist es bei Euch? Nehmen die Menschen um Euch herum die Situation ernst? Setzt Ihr das "social distancing" auch um, so gut es geht?

Liebe Daria, meine Gedanken wandern auch zu Dir hoch auf den Berg. Du wirst sicher in den nächsten Wochen und Monaten Freiheiten haben, die wir hier in den Städten nicht haben. Geniesse die Sonne, die frische Luft und den Wind für mich mit!

Ganz liebe Grüße,

odyssita

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Guten Morgen Raffi

Für Deine besonders schwierige Situation sind bereits wertvolle Hinweise und Angebote eingegangen. Du als Arbeitgeber fühlst Dich in einer zusätzlichen Verantwortung. Das kann ich gut nachfühlen. Der von den Behörden in Aussicht gestellte Hilfsfond sollte dir auch finanziell entgegenkommen. Trotzdem, die finanzielle Situation darf dich zurzeit nicht daran hindern, Unterstützung in jeder zumutbaren Form zu akzeptieren.  Ich denke auch, dass Du durch ein Hausarzt-Attest in der Apotheke Pflegeprodukte, Desinfektionsmittel, Masken etc bevorzugt erhalten kannst.

Im Notfall würde ich mich direkt an ein Paraplegikerzentrum wenden. Viele auswärtige Querschnittgelähmte wären für die Einrichtung einer Hotline bestimmt auch dankbar.

Mit einem herzlichen "Bliib gsund"

cucusita

 

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Guten Morgen Carken

Ihr steht vor wichtigen Entscheidungen betreffend Deine Pflege. Wenn alle Stricke reissen, darfst du zum Glück auf die Unterstützung Deiner Frau zählen. 

Ihr habt tolle Nachbarn. Wie sie aus dem Stegreif eine WhatsApp Gruppe ins Leben gerufen haben, berührt mich sehr.

Auch in unserem Mehrfamilienhaus haben wir mehrere Angebote für den Einkauf erhalten. Wir haben schon immer grossen Wert auf gute nachbarschaftliche Kontakte gelegt. Aber diese schöne Solidarität macht mich einfach glücklich.

Einen, trotz allem, stimmigen Tag wünscht

cucusita

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Hallo Carken,

das sind wirklich keine einfachen Entscheidungen. Ich wünsche Euch, dass Ihr für Euch stimmige Antworten auf diese Fragen findet.

Dass sich so viel nachbarschaftliche Unterstützung auftut, ist toll zu sehen. Ich bin selber noch ein bisschen am Überlegen, ob und wie ich in dieser Situation wohl helfen könnte, mit meinen eingeschränkten Möglichkeiten. Gar nicht so einfach.

Ganz liebe Grüße an die ganze Community,

odyssita

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Hallo Liebe Silvia hallo Liebe family Community:! 

Schön von euch zu lesen,.! Ja liebe Silvia es ist still geworden, dies aber was mich betrifft weil, diese Situation einfach noch nicht ganz verdauen habe, ich bin in so eine Art schock starre, da ich Soziales Leben sehr brauche, und dies plötzlich gebrochen ist, habe ich schwer zu kämpfen die dinge und der normaler Ablauf zu erhalten, und somit meien Motivationen auch hier mehr aktiv zu sein, reduzieren sich, weil ich einfach nicht weis was ich sagen soll, bin praktisch Sprachloch. Kann nur sagen zum Glück hilft dieses Wunderschönes Wetter und die einsteigende Temperaturen, ohne dies weis ich nicht, ob mein zustand schlimmer wäre, aber will es nicht denken.! Ich glaube das viele auch von euch die gleiche Erfahrung haben oder ?? 

Ja wäre absolut schön von euch zu lesen.! Und hiermit frage ich euch unsere Lieber Johannes, was meint ihr was diese Horrorzeit vorbei ist, wollen wir wagen ein erneuter Treff alle zusammen ? Damit wir uns alle in den Armen nehmen können? 

Ach ich sehne mich schon.! 

                                                           Hier habe ich noch eine Gedicht für euch. 

                                             

                                                                 Genieße mäßig Füll und Segen, 

                                                                  Vernunft sei überall zugegen, 

                                                                Wo Leben sich des Lebens freut. 

                                                              Dann ist Vergangenheit beständig, 

                                                                 Das Künftige voraus lebendig, 

                                                                   Der Augenblick ist Ewigkeit. 

 

Liebe Herzliche grüsse Euch Alle.! Francesco 

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Liebe Silvia

Deine Anektote ist einfach köstlich. Ich kann mir genau vorstellen, was Euch so durch den Kopf ging. -  Dann plötzlich die totale Erleichterung: Die übermächtige Polizei wird plötzlich zum Hilfsbedürftigen 😀. 

Wir halten uns möglichst gut an die Vorschriften des BAG. Unsere Nachbarn, zu denen wir seit 20 Jahren einen guten Draht haben, besorgen für uns den Einkauf. Mein eigener, routinierter Chefeinkäufer ist nur noch dafür verantwortlich, dass für mich jederzeit genug Kaffee vorrätig ist 😉.Beim Erstellen der Einkaufsliste achten wir darauf, was wichtig ist, was nur wünschenswert. Unsere Mahlzeiten sind schlichter geworden, aber trotzdem gesund. Mein Mann war schon immer ein sehr fleissiger Telefonierer, im Gegensatz zu mir. Mit meinen engen Freundinnen war ich mehrheitlich mit E-Mail verbunden. Jetzt,  in Anbetracht vieler Alleinstehender, gebe ich dem Telefon den Vorzug. Voraussichtlich werde ich noch ein paar Wochen Ausgangssperre haben. Solange es mir gesundheitlich gut geht, kann ich das verkraften. Von Hausgenossen werde ich mit Ilustrierten schon fast überhäuft. Auf WhatsApp bringen mich die lustigen Tiervideos immer wieder zum Lachen. Ich freue mich aber schon sehr auf den Moment, wo ich alle meine Liebsten wieder umarmen kann. 

Mit den allerbesten Wünschen für gutes Durchhaltevermögen sende ich Euch

liebe Grüsse

cucusita

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Lieber Francesco

Aus Deinen Worten spüre ich Deine Traurigkeit. Die soziale Isolation setzt Dir sehr zu. Du schreibst sogar von einer Schockstarre. Das tut mir sehr leid. Ich hoffe, dass es Deiner Luna gelingt, Dich bei diesem Frühlingswetter wieder hinaus in die Natur zu locken. 

Ja, lieber Francesco, ich freue mich auch sehr auf den Moment, wo persönliche Begegnungen wieder möglich sind und eine Umarmung nachgeholt werden darf.

Danke Dir auch für das schöne Gedicht.

Mit einer virtuellen Umarmung von

cucusita

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Hallo Liebste Silvia 

Ach, wie schaffst du das ? Denn jedes mal wenn du uns eine Geschichte erzählst oder besser gesagt deine Erlebnisse, dann fasse ich sie so real als wäre ich wo dies erlebt habe, Wow.! Danke für das!  Denn somit Träume ich auch, und es ist immer wieder schön. 

Deinen Neffen haben Glück dich zu haben.! 

Ich wünsche dir auch von Herzen und Natürlich Felix und Bazooka auch weiterhin gute Gesundheit.! Und ein Wunderschönes Wochenende und Doch ein Magisches Ostern.! 

Herzliche Grüsse Francesco 

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