1. Angela Beobachter
  2. Leben mit Querschnittlähmung
  3. Dienstag, 06. April 2021

Sie sind querschnittgelähmt. Laufen wird nicht mehr. Sie müssen ein lebenlang im Rollstuhl bleiben.

Wenn es doch nur die Beine wären? Nicht? Genau, dass ist eins der grossen Probleme für Familien sie werden nur mässig informiert. Oftmals wegen eigenes Unwissens der Ärzte und einer schwachen Ausbildungplanes der Querschnittlähmung nicht besonders hoch angelegt hat auf der Wichtigkeitsskala. 

Besonders Familien sind gefordert. Deshlab möchte ich nach euren Erfahrungen fragen. Wie hat eure Familie die Lähmung angenommen und wie ist sie umgegangen?

Was war schwierig?, was war ggf. unmöglich?, wo gab es lustige Momente? Wer hat am meisten nach dir geschaut? 

 

Lass uns darüber reden. :)

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Ich kann dazu sagen, die Reaktion meine Familie, war auf ein weg zu erwarten... Auf dem anderen klar doch erstaunt und traurig,

( Ich meine das traurigerweise in Negativen sinn..) 

Vor meine QS, war ich vor allem beliebt bei Familie und Freunde aber nur weil ich einfach zu Grossen Herz hatte, und ich uneingeschränkt meine Verfügbarkeit stets für alle gegeben habe, heisst konkret da ich auch erfolgreich im Job war und somit keine Finanzielle Probleme hatte und immer schönen Autos fuhr, war ich für Sie, gut immer oder fast  immer sie überall zu kutschieren sei es Shopping zu machen oder eben in Urlaub fahren... 

Aber auf ein schlag kam die QS, und plötzlich war komplette Funkstille, mit dies meine ich auch nicht mal Spital besuch oder Heim besuch, Die wichtigste erste Zeit nach der QS, weil Ich auch nicht Mobile war etc und abgelegen Wohne hätte ich sehr geschätzt Unterstützung zu haben, sei es Moral oder nur einfach mal etwas zu Erledigen etc.. 

Alles in einem ein Echtes Horror.. Und das Verschwinde der Familie und Verwanden sowohl Freunde ist auch inklusiv.. 

Natürlich möchte doch sagen, Das dank mein Lebenspartner und seien Familie und Dank der Schweizer Paraplegiker Vereinigung hatte ich doch Untersetzung und bekam wieder  Sinn im Leben zu haben..  Heute Distanz mit 5 Jahre nach der QS gehe ich damit anders um. ( Neue Freunde klein aber fein ) 

Bin gespannt auf eure Erzählung. 

Lieber Gruss Francesco 

Angela Beobachter
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Lieber Francesco,

 

Das isst ausserordentlich traurig. Meine Eltern haben dies auch erlebt. Keiner kam ihnen entgegen als sie es am meisten brauchten. Sie waren von allen Seiten eingespannt bis die Ehe in die Brüche ging. Somit war ich ein behindertes Kind mit geschiedenen Eltern und nach einem Teil der Familie wäre es besser gewesen, ich wäre nie geboren. Die gleichen haben mir Jahre später gesagt ich sei (wegen meiner Behinderung) eine Schande für die Familie. Ich komme von einer sehr gebildeten und akademisch bekannten Familie. Einige haben einen medizinischen Hintergrund!! Stell dir das vor.

Jedooch war der andere Teil der Familie ausser sich und hat versucht so gut es geht zu helfen. Heute bin ich froh, haben diese Menschen ihre Gesichter gezeigt. Ob du es glaubst oder nicht aber ich wurde mit einer neuen Familie gesegnet, viel grösser, bunter und liebervoller und sie sind aus aller Welt zusammengesetzt. Behinderung hat keinen Wert bei diesen Menschen. Nur das Herz und Gemüt.

Ich denke besonders wir, wo so etwas ähnliches erlebt haben, sollten, so schwer es auch ist, unsere Beehinderung als Segen anschauen. Der Rollstuhl ist ein wahnsinnig guter Filter. Die negativen Atome prallen nur so ab. 😂😂😂 

Ich zum Beispiel habe ein riesen Netzwerk, aber meine Freunde kann ich am Finger abzählen. Das ist aber auch die Rezeptur zum wahren Erfolg und Glücklichsein.  Ich möchte nicht der Fame-Gott sein denn alle liken aber keiner liebt und alle über ihn reden. Wie schrecklich.

Darum sollten wir alle mal durchatmen, uns selbstumarmen, uns jeden Tag sagen wie gut wir heute wieder aussehen und das Leben leben wie es uns passt. 

Übrigens hast du dich mal gefragt, warum uns manchamal Leute schräg anschauen. Ganz einfach. Wir haben zu viel speed. Die kommen nicht hinterher! 🥳 

 

"They say a person needs just three things to be truly happy in this world: Someone to love, something to do, and something to hope for."- Tom Bodett

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Hallo Liebe Angela 

Wow da muss ich sagen Respekt.! Wie du die Sache gemeistert hast und tust.! Ich kann all zu gut verstehen und fühlen was das alles bedeutet, auch mit Gebildete Familie und oder Wohlhabend. 

Aber wie du es erkannt hast, Familie kann man nicht wählen. Doch Freunde können mehr bieten als Verwandtschaft, Natürlich meine echte richtige nahestand Freunde, denn Bekanntschaft kann man aber tausend haben, und ja ich zähle es auch in eine Hand. 

Ich spüre das du auch eigenes zu bieten hast an Schicksalsschläge, Freud mich deine Bekanntschaft zu machen, und das du hier auch teil unsere Community Familie geworden bist:! 

Wow ich möchte mir schöne Kunterbunt Bilder im Kopf ensten lassen wenn ich dabei denken was du meinst mit deine neue Freunde/Familie Bund aus aller Welt, und ja in der Tat wer Liebe geben kann wer Neid nicht kennt sondern Dankbarkeit, wer wie ich sei es wenn man ein Bonbon bekommt oder nicht, stets fröhlich und dankbar ist für jeden Moment im Leben,

ist 1 ist gewiss.! nichts ist im Leben selbstverständlich.!! Und Gierig ist absolut fehl am platz.! Ich sage immer wenig ist besser als gar nicht. Wer liebe geben kann, kann nur gewinn Erzielen egal wie schmerzhaft ein Schickzahl  zuschlagen kann, denn am ende egal wie dunkel es wird, Sonne wird immer schienen, Alles im leben ist lösbar wirklich alles.!! 1 Ist aber nicht lösbar jemand geliebtes zu verlieren..!! Für das gibt es keine Lösung... 

Freue mich auf weiteres, wünsch dir ein schönen Rest vom Abend 

Lieber Gruss 

Francesco 

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