Die Online-Community für Menschen mit Querschnittlähmung, ihre Angehörigen und Freunde

  1. fritz
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  3. Frag den Doktor
  4. Donnerstag, 12. März 2020

Liebe Frau Doktor,

Die Frage steht doch im Raum und harrt einer schnellen Antwort: Sind wir als QS'ler im Zusammenhang mit dem Corona-Virus eine gefährdete komorbide Risikogruppe. Falls nein, warum? QS gilt immerhin als eines der schwersten Krankheitsbilder üüberhaupt.

Falls teilweise ja: Wer ist besonders gefährdet? Ältere?, Tetras mit  ihrer eingeschränkten Atemfunktion?, Alle, die zusätzlich einen Infekt, womöglich einen chronischen haben?

Daraus leitet sich die dringliche Folgefrage ab: Wie schützen wir uns am besten? Was tun wir, wenn verdächtige Symptome auftreten? Die gängige Antwort "Bleiben Sie einfach zu Hause und überfüllen Sie den Notfall bitte nicht" ist mir zu billig.

Danke und herzliche Grüsse!

ANKS
Dr. Online
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Liebe alle

herzlichen Dank für die Frage, die ja tatsächlich sehr drängend ist.

Dieser Virus verbreitet sich in vielen Bereichen und wird wahrscheinlich zu einer Durchseuchung von 70 bis 80 Prozent führen. Die Symptomatik scheint sehr unterschiedlich zu sein und die Anfälligkeit für bestimmte Risikogruppen höher. Viele Dinge wissen wir aktuell noch nicht genau, da die Beobachtungen jetzt ja erst beginnen, da das Virus in der Form erst seit einigen Monaten so existiert und sich in der Ausbreitung wahrscheinlich weiter entwickelt und anpasst.

Menschen mit einer Querschnittlähmung und einer Beeinträchtigung der Atmung gehören eher zu den Risikogruppen. Während Menschen mit einer Asthmaerkrankung wohl eher besser mit dem Virus umgehen können, sind Menschen mit einem geschwächten Immunsystem eher anfällig. Damit wird aber auch deutlich, dass es wie bei vielen Erkrankungen eine individuelle Reaktion auf die Erkrankung geben wird.

Aktuell wir empfohlene, grosse Menschenansammlungen zu meiden und sich damit weniger zu exponieren. Alle anderen üblichen Empfehlungen wie Hände waschen und in die Ellenbeuge niessen, falls möglich, gelten natürlich auch. Wenn man dann Symptome entwickelt, dann hängt es vom Ausmass der Beschwerden ab, ob eine Behandlung zuhause wie bei einer Erkältung möglich ist oder ob ein Aufenthalt in einem Spital notwendig wird, um die Atemtherapie zu intensivieren und falls notwendig eine Beatmung einzuleiten. Alle Querschnittzentren haben laut meiner Information den kantonalen Versorgungsauftrag für Menschen mit Querschnittlähmung und Corona-Infektion. Natürlich bräuchte es in der speziellen Situation immer eine Klärung, welches Spital überhaupt Aufnahmekapazität hat, so dass ein Anruf sicherlich notwendig ist.

Ich hoffe, dass dies soweit erst einmal hiflt, sonst bei speziellen Fragen gerne mehr.

Herzliche Grüsse und alles Gute

ANKS

fritz
Blog-Autor
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Danke vielmals, liebe "Anks"!

Wir müssen etwas mehr auf der Hut sein als andere, schliesse ich aus der Antwort.

Verstehe ich richtig: In einem vom Virus befallenen Gebiet werden 70 bis 80 Prozent der Bevölkerung zu Trägern bzw. Wirten? Das ist ein extremer hoher Wert, nehme ich an?

Danke für gelegentliche Antwort und beste Grüsse,

fritz

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Hallo Lieber Fritz. Danke das du diesen sehr wichtige Fragen gestellt hast über Corona Virus und Para und Tetra Konfrontation.! 

Und ein lieber Herzlichen Danke an Doktor Anks die uns aufklärt. 

 

Ein schönen Sonntag euch alle.! Weiterhin guter Gesundheit und Virus frei wünsch ich euch natürlich uns Alle.! 

 

Herzliche Grüsse Francesco 

 

 

ANKS
Dr. Online
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Liebe alle

Die Gesamtsituation bleibt komplex und herausfordernd.

Die Anweisungen des BAGs, dem Bundesamt für Gesundheit halten sich an die Empfehlungen der WHO und versuchen ein sinnvolles Management mit der COVID 19 Pandemie. Die Devise beinhaltet den Schutz von Risikogruppen und eine dem Gesundheitssystem entsprechend gut medizinische Versorgung. Neben den aktuell im Rahmen der Pandemie erkrankten Menschen, geht es natürlich auch darum die anderen Erkrankungen weiter gut zu behandeln. Insofern wird versucht, Menschen mit erhöhten Risiko zu schützen und nicht in Kontakt zu erkrankten oder zu Menschen, die symptomlose Virusträger sind, zu bringen. 

Wir wissen noch nicht genau, wie viele Menschen symptomlose Virusträger werden. Insofern sind diese 70- 80 Prozent ein Schätzwert. Es werden viel weniger Menschen erkranken und von diesen werden eben nur einige wirklich im Spital behandlungsbedürftig werden. Bei all den Prozentzahlen bleibt aber immer die Frage nach dem Einzelnen und den Möglichkeiten unter Berücksichtigung der eigenen Situation sein Leben respektvoll in der aktuellen Situation zu gestalten.

Ich wünsche allen einen wunderschönen Tag und viel Gesundheit.

herzliche Grüsse

Anke

 

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Liebe Frau Dr. Anks

Ganz herzlichen Dank für Ihre Nachricht, die wir in Anbetracht der neuesten Situation besonders zu schätzen wissen. Ja, wir sind ein besonderes "Völkchen" mit besonderen Risiken. Die allermeisten arbeiten intensiv daran, ihre körperliche Gesundheit und die unserer Mitmenschen gesund zu erhalten. Es ist aber auch wichtig, dass wir durch die verbreitete Virus-Angst in unserer Seele keinen Schaden nehmen.  

Auch Ihnen viel Gesundheit und eine gute Portion Lebensfreude.

Mit liebem Gruss

cucusita

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Hallo Anke 

Ich verstehe eines nicht: Sie sagen, Menschen mit einer Querschnittlähmung und einer Beeinträchtigung der Atmung gehören eher zu den Risikogruppen.
Heisst das aber auch, dass Menschen mit einer Querschnittlähmung ohne einer Beeinträchtigung der Atmung, nicht unbedingt zu einer Rsikogruppe gehören?, oder was macht uns grundsätzlich zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko?

Liebe Grüsse 

Thomas

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Liebe Dr. ANKS,

auch von mir ein herzliches Dankeschön.

Ich würde mich gerne den Fragen von mothersfear anschliessen und fragen, wie Ihre Einschätzung ist, inwiefern Störungen des autonomen Nervensystems das Risiko für schwere Verläufe erhöhen können.

Danke!

Alles Gute Ihnen und viel Kraft für die nächste Zeit.

Liebe Grüße,

odyssita

Johannes
Community Manager
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Hallo zusammen

In Erwartung der nächsten Antwort von Dr. ANKS (die zur Zeit wirklich viel um die Ohren hat), ein Hinweis: Die Schweizerische Paraplegie-Gesellschaft (SSoP) gestern das Dokument "Empfehlung COVID-19 für Menschen mit Querschnittlähmung (QSL) in der Schweiz" veröffentlicht, an dem auch unsere Dr. ANKS mitgewirkt hat. Hier ist der Link. Ihr findet dazu auch einen Beitrag im Bereich "Aktuelle Hinweise".

Liebe Grüsse

Johannes

 

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Danke, Johannes! Und liebe Grüße an Frau Dr. ANKS - ich kann mir vorstellen, dass sie aktuell sehr viel zu tun hat. Sag ein liebes Dankeschön an sie für ihre Arbeit, egal ob hier im Forum oder anderswo.

Liebe Grüße,

odyssita

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Ich hab auch mal eine Frage zum Thema Corona...Mein Mann ist Tetraplegiker und ich in der Klinik als Therapeutin tätig. Die letzten zwei Wochen hatten wir Urlaub aber ab Montag muss ich wieder in die Klinik. Nun hab ich natürlich Angst durch meine Arbeit meinen Mann mit dem Virus anzustecken. Anscheinend gibt es für solch einen Fall keine Regelung. Was kann ich tun um meinen Mann zu schützen? 

Liebe Grüße

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Gute Nacht Pixi

Unser Community Manager Johannes hat oben unter "aktuelle Hinweise" auf einen Bericht betreffend Verhaltensweisen für Tetra- und Paraplegiker aufmerksam gemacht. Er ist ausführlich und auch für Eure Situation bestimmt hilfreich. Alles Gute.

Liebe Grüsse

cucusita

ANKS
Dr. Online
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Guten Morgen alle zusammen

ein herzliches Dankeschön zunächst an Johannes, der auf die am Freitag veröffentlichten Empfehlungen der SSoP hingewiesen hat.

Wir werden diese mit neuem Wissen regelmässig aktualisieren, da sich die Situation ja wirklich täglich etwas ändert.

Auf der Seite des BAG werden Empfehlungen für verschiedene Situationen aufgeschaltet, so dass es sich tatsächlich lohnt, diese Seite regelmässig zu lesen.

Im Hinblick auf die oben geschilderte Situation und die Gefahr, sich als Pflegende Angehörige eines gefährdeten Menschen, in Eurem Falle Dein Mann mit Tetraplegie würde ich zunächst mit dem Arbeitgeber sprechen und versuchen einen so wenig wie möglich Risiko belasteten Arbeitsplatz einzunehmen. Als Therapeut gibt es auch durch die Körpernähe ein erhöhtes Risiko. Wichtig ist in jedem Fall, dass der Arbeitgeber alle Empfehlungen kommuniziert und umsetzt. D.h. keine Therapien im ambulanten Bereich bei Menschen mit Fieber und gut Hände desinfizieren und aktuell chirurgische einfache Masken tragen.

Das BAG hat ergänzend Empfehlungen herausgegeben, wie eine Isolation im eigenen Haushalt umgesetzt werden sollte. Das wäre aber nur möglich, wenn Dein Lebenspartner keine Hilfe bräuchte. Falls durch Deine Unterstützung zuhause auf Spitex verzichtet werden könnte, könnte es auch sinnvoll sein, im Sinne der Gesamtsituation ein individuelles Agreement zu finden. Das wäre dann auf der einen Seite ein Entgegenkommen des Arbeitgebers und die Entschädigungen durch den Staat sind aktuell noch nicht geklärt.

Ich wünsche Euch viel Kraft, einen sorgsamen Umgang mit Euch und der Welt und wir freuen uns alle auf die ruhigen Zeiten nach der Krise

herzliche Grüsse

ANKS

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Liebe Dr Anks, lieber Johannes,

Die letzten Informationen die Ihr über Coronavirus / Paraplegie auf der Community Plattform gegeben habt sind sehr interessant. Wo finden wir sie auf französisch?

Danke und ganz liebe Grüsse.

Carken.

claudia.zanini
Community Manager
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Lieber carken,

Die Empfehlungen für Para und Tetra, die am Freitag veröffentlicht wurden, findest du auf der Website der SSoP in beiden Sprachen (DE und FR). Im französischen Bereich dieser Community unter "Actualites" habe ich auch den Link gegeben: https://community.paraplegie.ch/fr/notre-communaute/actualites/recommandations-covid-19-pour-para-tetra

Genießt alle diesen ruhigen Sonntag! Die NZZ am Sonntag wurde geliefert und wartet auf mich mit einem Kaffee auf dem Sofa :-)

Lieben Gruss,

Claudia 

Akzeptierte Antwort Pending Moderation

 

Guten Morgen alle zusammen

ein herzliches Dankeschön zunächst an Johannes, der auf die am Freitag veröffentlichten Empfehlungen der SSoP hingewiesen hat.

Wir werden diese mit neuem Wissen regelmässig aktualisieren, da sich die Situation ja wirklich täglich etwas ändert.

Auf der Seite des BAG werden Empfehlungen für verschiedene Situationen aufgeschaltet, so dass es sich tatsächlich lohnt, diese Seite regelmässig zu lesen.

Im Hinblick auf die oben geschilderte Situation und die Gefahr, sich als Pflegende Angehörige eines gefährdeten Menschen, in Eurem Falle Dein Mann mit Tetraplegie würde ich zunächst mit dem Arbeitgeber sprechen und versuchen einen so wenig wie möglich Risiko belasteten Arbeitsplatz einzunehmen. Als Therapeut gibt es auch durch die Körpernähe ein erhöhtes Risiko. Wichtig ist in jedem Fall, dass der Arbeitgeber alle Empfehlungen kommuniziert und umsetzt. D.h. keine Therapien im ambulanten Bereich bei Menschen mit Fieber und gut Hände desinfizieren und aktuell chirurgische einfache Masken tragen.

Das BAG hat ergänzend Empfehlungen herausgegeben, wie eine Isolation im eigenen Haushalt umgesetzt werden sollte. Das wäre aber nur möglich, wenn Dein Lebenspartner keine Hilfe bräuchte. Falls durch Deine Unterstützung zuhause auf Spitex verzichtet werden könnte, könnte es auch sinnvoll sein, im Sinne der Gesamtsituation ein individuelles Agreement zu finden. Das wäre dann auf der einen Seite ein Entgegenkommen des Arbeitgebers und die Entschädigungen durch den Staat sind aktuell noch nicht geklärt.

Ich wünsche Euch viel Kraft, einen sorgsamen Umgang mit Euch und der Welt und wir freuen uns alle auf die ruhigen Zeiten nach der Krise

herzliche Grüsse

ANKS

Hallo Anke 
Ich richte mich hier an Sie, als Kommunikations-Chefin des SPZ. Sie sind nun quasi der Alain Berset dieser grössten Organisation für para-und tetraplegisch Verletzten in der CH. Vielen Dank für das erwähnte PDF; wie Sie erwähnen, wird es betreffend die nächsten Wochen nicht bei diesem einen Schreiben bleiben. In Zeiten des grossen Zuhausebleibens haben wir alle genügend Zeit uns zu informieren - es ist deshalb von grösster Bedeutung, was und wie Sie als Experten es schreiben. Bitte beachten Sie als Krisenmanager folgendes dazu:

  • Schreiben Sie unmissverständlich
  • Vermeiden Sie (zu Ihrer Entlastung) Fragen - schreiben Sie DAU-tauglich (DAU=dümmster anzunehmender User)
  • Vermeiden Sie Fremdwörter. Wenn ich diese äusserst wichtige Info erhalte, will ich nicht zuerst googeln, was Komorbiditäten oder Pneumonien sind, damit ich den Zusammenhang ganz und gar verstehe
  • Lassen Sie Dokumente vor dem Publizieren von Nichtmediziner auf Verständlichkeit prüfen
  • Lassen Sie die Dokumente umgend in die Landessprachen übersetzen

Vielen Dank und halten Sie durch ;-)
LG Thömu

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...apropos Kommunikation: bei den meisten Leuten, werden die direkt lesbaren Antworten von Ihnen in den jeweiligen Spamordner landen, da Sie (oder präziser gesagt, dieses Forum hier) Links mitverschickt - auch nicht ganz ideal für die Angeschriebenen. (siehe DAU)

Johannes
Community Manager
Akzeptierte Antwort Pending Moderation

Hallo Thömu

Danke für Deine Rückmeldungen. Ich möchte auf die zweite eingehen bzgl. Spamordner: Welche Links meinst Du genau, die dieses Forum mitverschickt? Und warum landen diese Mails im Spamorder? Das würde uns helfen, das Problem besser zu verstehen und anzugehen.

Liebe Grüsse

Johannes

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Sali Johannes 
Im Anhang ein PDF, welches das Problem zeigt.
Bitte besprich dieses Thema mit eurer IT, die wissen, was zu tun ist; denke, dass das nicht hier hingehört. M. E. ist ein Mail mit dem Hinweis auf eine Antwort zu etwas, was ich geschrieben habe sinnvoll und ausreichend. Diese Mail kann völlig ohne Links auskommen (siehe eBanking-Meldungen).

beste Grüsse 
Thömu

 

 

Anhänge
  1. vor einer Woche
  2. Frag den Doktor
  3. # 1 18
fritz
Blog-Autor
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Ich bin sehr erfreut, dass sich nun ein Diksurs rund um das Corona-Virus entfaltet hat. Ich danke allen Beteiligten.

Ich füge noch einen Hinweis an: In ihrer ersten Antwort sagt "ANKS" etwas sybillinisch, Asthmatiker seien besser geschützt. Warum? Inzwischen habe ich erfahren, dass Asthma, aber auch Hautekzeme, namentlich "Neurodermitis", selbst der Heuschnupfen, Symptome sind, die auf ein zu aktives Immunsystem hinweisen. Im Normalfall sind diese Symptome verdriessliche Überreaktionen, gegen Corona schützt das hyperaktive Immunsystem allerdings. Für Betroffene wie mich selbst ist das ein Lohn für die Unbill, die sie in Normalzeiten erdulden.

Ich wünsche aber allen, dass sie ungeschoren davonkommen!

 

  1. vor einer Woche
  2. Frag den Doktor
  3. # 1 19
ANKS
Dr. Online
Akzeptierte Antwort Pending Moderation

Guten Morgen

herzlichen Dank für all die Beiträge und Diskussionen.

Da auch das BAG dir Informationen und Empfehlungen täglich anpasst, wird die Schweizer Gesellschaft für Paraplegie (SSoP) heute oder morgen neue Empfehlungen veröffentlichen.

Bei der Diskussion um das individuelle Risiko ist weiterhin zu bedenken, dass wir immer noch wenige Daten haben, um diesbezüglich genaue Aussagen zu treffen. Damit ist die Einschätzung des eigenen Risikos unabhängig von aktuell als relevant eingestuften Risiken schwierig. Die Empfehlungen basieren eben auch auf klinischen individuellen Beobachtungen und Expertenmeinungen. Insofern hat z.B. die Gesellschaft für Pneumologie eine Empfehlung zur Einschätzung der Risikogruppen gegeben. Dort sind schwere Lungenerkrankungen wie die Lungenfibrose oder fortgeschrittene chronischo obstruktive Erkrankungen als Einschätzung zur Risikogruppe benannt worden, während Menschen mit einem gut eingestellten Asthma eher nicht zur Risikogruppe dazu gehören.

Es bleibt also weiterhin so und so aus verschiedenen Gründen eine Herausforderung und wir alle lernen aus diesen bewegten Zeiten und freuen uns auf die ruhigeren Zeiten danach.

Herzliche Grüsse

ANKS

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  1. vor einer Woche
  2. Frag den Doktor
  3. # 1 20
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