• Die Online-Community für Menschen mit Querschnittlähmung, ihre Angehörigen und Freunde

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Sendung über Tetrahandchirurgie auf SRF 1

Handchirurgen schaffen es dank hochkomplexen Operationen an Armen und Händen, Tetraplegikern kleine Bewegungen wieder möglich zu machen. Dabei werden intakte Sehnen mit noch funktionierenden Muskeln neu verbunden.

Das SRF-Magazin «Puls» begleitete im Herbst 2019 das Team der Tetrahandchirurgie des Schweizer Paraplegiker-Zentrums und porträtierte den Patienten Alexander Kohal, der dank der Operation neue Freiheiten gewinnt. Die anatomischen Veränderungen, aber auch der praktische Nutzen der Operation für den Patienten sind in der Sendung sehr anschaulich dargestellt.

Den ersten Teil der Sendung strahlte das SRF 1 am Montag, 20. Januar aus (hier der Link zur Sendung). Teil 2 und wie es Alexander Kohal heute geht, folgt heute Abend um 21.05 Uhr auf SRF 1.

Mehr Informationen zum Thema gibt es in diesem Artikel im Wiki. Eine Studie über den Vergleich zweier Operationstechniken zur Wiederherstellung einer funktionellen Greifbewegung gibt es im Blog-Archiv – hier die Links zu Teil 1 und Teil 2 der Studie.

Schweizer Paralympische Ski-Meisterschaften 2020 in Airolo

Von Freitag 24. bis Sonntag 26. Januar finden auf den Pisten von Airolo-Pesciüm (Kanton Tessin) die Schweizer Paralympischen Ski-Meisterschaften 2020 statt.

Die Veranstaltung wird von Valbianca SA in Zusammenarbeit mit der Schweizer Paraplegiker-Vereinigung (SPV), dem Ti-Rex Sportverein und TiSki organisiert.

Programm der Wettkämpfe:

  • Fr., 24.1.: Super-G
  • Sa., 25.1.: Riesenslalom
  • So., 26.1.: Spezial-Slalom

Samstagabend Siegerehrung der ersten beiden Rennen auf der Piazza Motta in Airolo mit Glühwein, Sonntag Zeremonie nach den Rennen.

Kontakt für weitere Informationen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Neue Plattform für Barrierefreiheit in Freiburg

Der Verein JVJ erfasst auf der neuen Webseite Fri-Access Daten über die Barrierefreiheit von öffentlichen Gebäuden in der (Schweizer) Stadt Freiburg. Ziel ist es, das Leben von Personen mit eingeschränkter Mobilität zu erleichtern. Projektpartner sind Pro Infirmis und Freiburg Tourismus und Region. Die Website ist auf Französisch und Deutsch verfügbar.

Die Initiative entstand aus den Ergebnissen der Maturaarbeit von Anika Krone, einer der Gründerinnen des Vereins. Sie untersuchte, wie man in Freiburg als Paraplegiker lebt und ob man dieselben Möglichkeiten der sozialen Teilhabe hat wie Menschen ohne Behinderung. Da die Ergebnisse eher negativ waren, entschied sie sich gemeinsam mit dem Verein, die Fri-Access-Plattform zu schaffen. Dazu sammelten junge Mitglieder des Vereins Informationen über fast 50 Restaurants, Bars und Kulturorte in Freiburg.

Mittelfristig sollen auch noch mehr kulturelle Ausflugsziele berücksichtigt werden. Zudem ist geplant, die Untersuchungen auf ein grösseres Gebiet des Kantons Freiburg auszugedehnen. Ab Ende 2020 sollen Informationen über die Zugänglichkeit von insgesamt 200 Orten verfügbar sein.

Wir vom Community-Team finden es grossartig, dass sich junge Menschen so für Menschen mit Behinderung einsetzen! Wir wünschen der Plattform viel Erfolg und hoffen, dass weitere Menschen und Vereine dem Beispiel folgen werden und solche Projekte für andere Orte umsetzen.

TikTok diskriminierte Menschen mit Behinderung

Die bei jungen Leuten sehr beliebte Video-Plattform TikTok hat ihre Moderatoren angewiesen, Videos mit «besonderen Menschen» zu markieren und ihre Reichweite zu beschränken. Dazu gehörten Menschen mit Behinderung, die z. B. ein «entstelltes Gesicht», «Autismus» oder ein «Downsyndrom» aufweisen. Auch homosexuelle und dicke Menschen waren von der Beschränkung betroffen.

Als Grund gab ein Sprecher von TikTok an, dass diese «unbeholfene und zeitlich befristete Regelung» dazu gedient habe, die entsprechenden User vor einer «Zunahme von Mobbing in der App» zu schützen. Mittlerweile seien die diskriminierenden Moderationsregeln wieder ausser Kraft gesetzt.

Hier der Artikel von heute auf tagesschau.de. Aufgedeckt wurde die diskriminierende Vorgehensweise der App durch die Plattform Netzpolitik.org – hier der originale Artikel.

Wir sind gespannt auf Eure Meinungen!

Therapie und Outdoor-Spass zugleich? Das Go-Tryke macht’s möglich!

Das Startup GBY (steht für «Go By Yourself») des inkompletten Tetraplegikers Sebastian Tobler aus dem Kanton Freiburg hat ein Fahrrad für Menschen mit Behinderungen entwickelt: Das Go-Tryke® ist eine Mischung aus Rollstuhl und dreirädrigem Bike.

Was macht das Go-Tryke unter den anderen Bikes für Rollstuhlfahrer so besonders? Hier eine Übersicht:

  • Das Gefährt ist für Waldwege mit Hindernissen (Trekking) geeignet .
  • Mit seinem klappbaren Rahmen lässt es sich in den meisten gängigen Fahrzeugen transportieren.
  • Dank elektrischem 500-Watt-Motor erreicht man auch auf steilen Wegen bis zu 25 km/h.
  • Aufgrund des kleinen Wenderadius lässt es sich besser manövrieren als ein Handbike. Es hat sogar einen Rückwärtsgang.
  • Das wohl einzigartigste Merkmal: Das Go-Tryke wird mit der Kraft der Arme und/oder der Beine angetrieben, je nach Behinderung. Falls Gliedmassen invalide sind, werden diese trotzdem bewegt – und zwar gleichzeitig, natürlich und unabhängig voneinander, wie es auch auf diversen Rehabilitationsgeräten der Fall ist. Damit bietet das Fahren neben dem Spass auch einen therapeutischen Nutzen.

Der Start lässt sich gut an: 2019 wurden die ersten 50 Go-Trykes verkauft. Dazu wird das Gefährt im Rahmen von wissenschaftlichen Studien eingesetzt, um seine therapeutische Wirksamkeit zu verbessern. Leiter des Forschungsprojekts ist Grégoire Courtine, der bekannte Wissenschaftler und Professor an der EPFL Lausanne.

Mehr über das Go-Tryke und die Forschungsstudie erfahrt Ihr in diesem Artikel aus der Zeitschrift Faire face der Schweizerischen Vereinigung der Gelähmten und auf der Website von GBY.

Die Community an der Swiss Handicap 2019

Swiss Handicap, die «einzige nationale Messe für Menschen mit und ohne Behinderung», findet 2019 bereits zum fünften Mal statt. Am 29. und 30. November werden sich rund 150 Aussteller in der Messe Luzern präsentieren, um die Unabhängigkeit und Integration von Menschen mit Behinderung zu fördern. Diesmal steht die Swiss Handicap unter dem Motto «Arbeit», erwartet werden knapp 10‘000 Besucher.

Erstmals ist dieses Jahr auch die Community dabei:  Am Samstag, 30. September, um 13.30 Uhr wird Community-Manager Johannes einen 20-minütigen Vortrag über die Community halten.

Paraplegie, das Gönnermagazin der Schweizer Paraplegiker-Stiftung, bietet seinen Lesern einen Gutscheincode zur kostenlosen Teilnahme an der Swiss Handicap 2019 an. Details findet Ihr hier im Heft auf Seite 5.

Wir sehen uns an der Swiss Handicap 2019!

Mann kann mit gedankengesteuertem Exoskelett wieder gehen

Thibault, ein querschnittgelähmter Mann aus Frankreich, kann wieder gehen – mit einem Exoskelett, dass er nur über seine Gedanken steuert. Der Versuch glückte im Rahmen einer klinischen Studie im Clinatec-Forschungszentrum in Grenoble, Frankreich. Vor seinem Versuch mit dem Exoskelett übte Thibault zwei Jahre lang mit den beiden Sensoren, die in sein Gehirn implantiert wurden, an einer virtuellen Computerspiel-Figur. Hier ein Video von Thibault im Exoskelett auf spiegel.de.

Das Ergebnis ist ein Fortschritt, aber weit entfernt von einem Durchbruch für den Alltag von Menschen mit Querschnittlähmung. Dieser aktuelle und sehr empfehlenswerte Artikel auf Zeit Online hilft, das Resultat einzuordnen, und gibt einen guten Überblick über die aktuell meistversprechenden Forschungsansätze, um Querschnittlähmung vielleicht eines Tages „heilen“ zu können.

Lesung mit unserem Blogautor Fritz Vischer

In einer Woche liest Community-Blogautor Fritz Vischer in Zürich Passagen aus seinem Buch «Ansonsten munter – Einsichten eines Rollstuhlfahrers». Dazu sind Expertinnen und Experten zum Gespräch geladen: Therese Kämpfer, Peer Counsellor am SPZ, eröffnet ihre Sicht als Paraplegikerin und Beraterin von Betroffenen. Prof. Dr. Armin Curt vom Balgrist Zürich erklärt die Paraplegie aus medizinischer Sicht. Und Martin Dürr erzählt als Seelsorger verunfallter Menschen seine Perspektive auf den gescheiterten Lebenstraum. Die Journalistin Flavia von Gunten führt durch den Abend.

Wann? Mittwoch, 16. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Wo? Zürich, Zentrum Karl der Grosse, Saal

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter https://www.karldergrosse.ch/veranstaltungen/veranstaltung/einsichten-eines-rollstuhlfahrers/.

Reisevortrag von Andreas Pröve: «Myanmar-Burma, Zauber eines goldenen Landes»

Über sein persönliches Traumland sagt Andreas Pröve: «Wer das Lächeln sucht, wird es in Burma finden». Der Weltreisende im Rollstuhl hat sich auf seiner 3000 km langen Reise durch Burma (seit 1989 «Myanmar» genannt) auf die Suche nach diesem Lächeln gemacht – und es in den Menschen gefunden.

Der Vortrag von Andreas Pröve findet am Sonntag, 3. November 2019, von 10.00 bis 11.30 Uhr im Guido A. Zäch Institut, Auditorium 1, nahe dem SPZ Nottwil statt. Der Eintritt kostet CHF 15.-.

Freut Euch auf einen tiefen Einblick in ein beeindruckendes Land aus Sicht eines Rollstuhlreisenden!

«Stand-up-Comedy» im Rollstuhl

RSI News porträtiert in einer zehnteiligen Serie die „generazione globale“: zehn Personen, die für die Herausforderungen unserer heutigen Gesellschaft stehen. Mit dabei ist auch Eddie Ramirez, Zürcher Rollstuhlfahrer und „Stand-up-Comedian“ – und das war schon sein erster Witz 😃 Wenn er euch gefällt, schaut Euch das Video an. (Keine Sorge, Eddie spricht Schweizerdeutsch, nur die Untertitel sind italienisch.)

Leider gibt es die Serie bisher nur in der italienischen Version – hoffentlich zieht das SRF bald nach 😉

Migros-Magazin porträtiert Künstlerin im Rollstuhl

Gestern war im Migros-Magazin ein Artikel über Nina Mühlenegger. Die 35-jährige ist Rollstuhlfahrerin, lebt in Zürich und möchte mit ihrer Kunst die Gesellschaft für die Anliegen und Perspektiven von Menschen mit Behinderung sensibilisieren.

Schon die vorletzte Ausgabe der Coop-Zeitung brachte eine Reportage über Rollstuhlferien am Strand; und wiederum das Migros-Magazin hatte in seiner Silvesterausgabe anhand eines Porträts über den Rollstuhlfahrer Fabian Kieliger auf die mangelnde Barrierefreiheit von Clubs hingewiesen.

Wir finden: Schön, dass die beiden grössten Schweizer Supermarktketten regelmässig auf Themen rund um Behinderung und Rollstuhlgängigkeit hinweisen. Weiter so! 😊

Niederlage für Paraplegiker vor Europäischem Gerichtshof

Marc Glaisen aus Genf, Paraplegiker und Rollstuhlfahrer, wollte im Jahr 2008 ins Kino. Doch der Zugang wurde ihm verwehrt – aus Sicherheitsbedenken. Glaisen zog vor Gericht, weil er sich diskriminiert fühlte. Nun wurde der Fall in letzter Instanz am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) verhandelt – und der wies gestern die Klage ab. Mehr über das Urteil und die Stellungnahme von Inclusion Handicap findet Ihr unter diesem Link.

Wir sind gespannt auf Eure Meinungen!

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6207 Nottwil
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