«Können wir den schnellsten und besten Rennrollstuhl der Welt bauen?» fragte der Geschäftsführer der Orthotec, Stefan Dürger, seine Werkstattkollegen an einem schönen Sommertag 2017. «Das können wir. Aber nicht alleine», meinte das Team.

Aus der visionären Idee sind vier Jahre später zwei neue Rennrollstuhlmodelle entstanden: Der OT FOXX M1 und P1 sind die ersten komplett in der Schweiz hergestellten Rennrollstühle, erschaffen mit vereinten Kräften und Spitzentechnologie von:

  • Sauber Group (Experten in Engineering & Aerodynamik)
  • Swiss Side (Profi in Radentwicklung & Aerodynamik)
  • der ETH Zürich (Unterstützung in der Messtechnik)
  • der Orthotec sowie
  • der Schweizer Paraplegiker-Forschung, zwei Tochtergesellschaften der Schweizer Paraplegiker-Stiftung.

Entscheidend für die Entwicklung war auch die Zusammenarbeit mit den Rollstuhlsportlern Marcel Hug und Patricia Eachus. Sie testeten die Rollstühle über den gesamten Prozess und halfen den Ingenieuren und Technikern, die Bedürfnisse der Anwender/-innen zu verstehen. Und es wird Marcel Hug sein, der bei den Paralympischen Spielen in Tokio zum ersten Mal mit diesem innovativen Schweizer Modell antritt.

Doch nicht nur Sportler profitieren von den Innovationen aus diesem Projekt: Es wurde auch ein neuartiges Messverfahren für die ideale Sitzposition im Rollstuhl im Alltag entwickelt, um den Verschleiss der Schultergelenke zu reduzieren. Ein sogenanntes Ergometer ermittelt die optimale Sitzposition, was der Verbesserung des täglichen Lebens von Rollstuhlfahrern dient.

Mehr zum OT FOXX unter diesem Link: https://www.paraplegie.ch/orthotecsports/de/ot-foxx-story/

marcel hug mit dem ot foxx im windkanal

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