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Erstaunlich tiefe Impfquote bei Querschnittgelähmten in der Schweiz

Eine SwiSCI-Studie der Schweizer Paraplegiker-Forschung zeigt: Nur 44,6 % der befragten Personen mit Querschnittlähmung sind gegen Grippe geimpft, gegen Pneumokokken sogar nur 7,5 %.

Besonders ältere Menschen, Personen mit Begleiterkrankungen oder höherer Bildung lassen sich häufiger impfen. Dennoch ist die Zahl der geimpften Personen mit erhöhtem Risiko sehr gering. Hauptgründe dafür sind ein fehlendes Gefährdungsgefühl und mangelnde Information durch Fachpersonen.

Dabei können Grippe- und Pneumokokkeninfektionen gravierende Folgen haben. «Lungenentzündungen zählen zu den häufigsten Todesursachen bei Menschen mit Querschnittlähmung. Eine Impfung kann Leben retten», betont Dr. med. Inge Eriks-Hoogland vom Schweizer Paraplegiker-Zentrum.

Eine Grippeimpfung sollte jährlich erfolgen, die Pneumokokken-Impfung ist nur einmal nötig.

Link zur (englischen) Originalstudie: Respiratory Vaccination Rates in People Living With Spinal Cord Injury/Disorder in Switzerland

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