Besonderheiten der Hautsituation bei einer Querschnittlähmung

Es kommt zu einer vermehrten Austrocknung der Haut in den gelähmten Körperteilen, weil die Innervation1 der Hautdrüsen gestört ist. Temperaturregulierendes Schwitzen ist nur oberhalb der Lähmungshöhe möglich, es kann aber zu vegetativem Schwitzen kommen, welches durch eine Fehlfunktion des vegetativen Nervensystems ausgelöst wird...

Menschen verbringen zwischen einem Viertel und einem Drittel ihres Lebens im Bett, Rollstuhlfahrer häufig noch mehr. Wie und wie häufig wir uns im Bett umdrehen, neu positionieren, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, ebenso sind es die Ansprüche an die Matratze und an das Lagerungsmaterial. Auch für Sie als Mensch mit einer Querschnittlähmung ist das Ziel, mit so wenig Lagerungsmaterial...

Was muss ich bezüglich der Schultern beachten?

Die Schultern sind die Gelenke, die beim Mobilisieren am meisten belastet werden, beim Aufsitzen wie auch beim Transferieren. Darum ist es wichtig, sie soweit möglich zu schonen und sich z. B. nicht an den Händen zum Sitzen hochziehen zu lassen oder sich an einem Bettgalgen selber aufzuziehen.

Wo können Hilfspersonen bei Transfers am besten...

Grundlagen – Wirbelsäulenphysiologie

Das Becken ist das Fundament für den Turm Wirbelsäule. Nur wenn das Becken aufrecht positioniert ist, kann die Wirbelsäule in eine physiologische1 Haltung gebracht werden. Becken, Wirbelsäule, Blickrichtung und Gleichgewicht hängen zusammen und beeinflussen sich gegenseitig.

Physiologische Sitzhaltung

Einfluss der Sitzposition auf die...

Alt sein und dabei jung bleiben

Es ist eine unabänderliche Tatsache, auch wenn es eigentlich niemand möchte: Die Haare werden grau, es bilden sich Hautfältchen, Gelenke können schmerzen, die Vergesslichkeit steigt, Leistungsfähigkeit, Sehkraft und Beweglichkeit nehmen ab.

Alle Menschen erleben diesen Alterungsprozess und müssen sich mit den Folgen auseinandersetzen und erfahren im Alltag...

Hobbys – an was denken Sie, wenn Sie dieses Wort hören? Schwimmen, Skifahren, Campieren, stricken, im Garten arbeiten, einen Film schauen oder ein Buch lesen? Hobbys sind sehr individuell. Sie spiegeln wider, wer wir sind und was wir als wichtig empfinden.

Soziale Aktivitäten sind ein wichtiger Teil unseres Lebens. Die Vorstellung, sich im Rollstuhl in der Öffentlichkeit zu zeigen, kann zu...

In der ersten Zeit nach der Rehabilitation werden Sie sich vielleicht eher noch etwas in der Nähe, dem vertrauten Umfeld bewegen und erst mit der Zeit ferne Ziele ins Auge fassen. Vielleicht sind Sie schon während der Rehabilitation ausserhalb des Zentrums mit an Gruppenevents oder mit der Familie und Freunden unterwegs gewesen und haben erste Erfahrungen mit verschiedenen öffentlichen...

Randsteine, Stufen, Rampen, seitlich geneigte Trottoirs und Rolltreppen. Täglich begegnen einem Rollstuhlfahrer mehrere Hindernisse, die es zu überwinden gibt. Es ist somit von zentraler Bedeutung, die Techniken zu kennen, mit denen solche Hindernisse – mit oder ohne fremde Hilfe – zu bewältigen sind. In diesem Abschnitt wird Ihnen eine Auswahl von Techniken mit und ohne Hilfsperson zum...

Die Hände wandern am Greifring entlang, treiben mit Druck die Räder nach vorne. Und das Tag für Tag, Jahr um Jahr. So sieht die normale Fortbewegung vieler Rollstuhlfahrer aus, und bei der Hälfte von ihnen verursacht gerade die tägliche Mobilität Schmerzen. Die Ursachen sind vielseitig und meist ist unklar, was der genaue Auslöser ist. Das Forschungsteam der Gruppe «Shoulder Health and...

Haushaltstätigkeiten zu verrichten kann für Menschen mit einer Querschnittlähmung eine grosse Herausforderung sein: kochen, Geschirr spülen, Wäsche waschen und aufhängen, aber auch Packungen öffnen bei nicht intakter Arm-/Handfunktion. Tetraplegiker mit einer kompletten Lähmung auf Läsionshöhe C1-C4 sind dabei vollständig auf Hilfspersonen angewiesen. Personen mit Läsionshöhe C6-C8 können...