• Die Online-Community für Menschen mit Querschnittlähmung, ihre Angehörigen und Freunde

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Körper & Komplikationen

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Aufbau von Wirbelsäule und Nervensystem
Das Nervensystem besteht aus einem zentralen, einem peripheren und einem vegetativen Teil. Das zentrale Nervensystem besteht aus Gehirn und Rückenmark. Das Nervensystem dient der Erfassung, Verarbeitung, Speicherung und Aussendung von Informationen. Zusammen mit den Hormonsystemen steuert es die Leistungen aller Organsysteme und passt sich dabei den Anforderungen der Aussenwelt an. Das Rückenmark, als Teil des zentralen Nervensystems, ist ein entscheidender Teil für die Übertragung der...
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Rückenmarkschädigungen und die Folgen
Unfallbedingte Verletzungen Es gibt verschiedene Elemente in den Bewegungssegmenten, welche sich nach einer Verletzung unterschiedlich verhalten: knöcherne Strukturen und Bandstrukturen. Wir unterscheiden bei knöchernen Wirbelsäulenverletzungen zwischen drei Hauptfrakturtypen: Kompressionsfraktur Distraktionsverletzung Rotationsverletzung Die Wirbelsäule lässt sich mit zwei Säulen vergleichen. Die ventrale1 Säule besteht aus dem Wirbelkörper und den Bandscheiben, die dorsale2 Säule...
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Autonome Dysregulation
Was ist eine autonome Dysregulation? Die autonome Dysregulation ist eine Regulationsstörung des Körpers, die zu einer Überreizung des vegetativen Nervensystems führt. Sie kann bei einer Querschnittlähmung oberhalb des 7. Brustwirbels auftreten. Die autonome Dysregulation wird durch verschiedene Reize ausgelöst, am häufigsten durch einen Reiz in der Blase oder im Darmbereich. Diese Reize verursachen unterhalb der Läsionshöhe eine unkontrollierte Verengung der Gefässe. Dies hat einen rapiden...
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Chronische Schmerzen
Definition von Schmerz Schmerz ist eine komplexe Empfindung, ähnlich einem Gefühl. Schmerz ist immer subjektiv, er lässt sich nicht messen, nicht beweisen und auch nicht widerlegen. Seit den siebziger Jahren gibt es eine offizielle Definition der internationalen Schmerzgesellschaft, die für akute wie auch für chronische Schmerzen gilt: „Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit tatsächlicher oder potentieller Gewebeschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer...
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Haut und Druckstellen
Wie entstehen Druckstellen? Langanhaltender oder kurzer starker Druck auf eine Hautstelle bewirken eine Minderdurchblutung im Gewebe. Sichtbar wird eine lokale Rötung der Haut, die nicht mehr wegdrückbar ist. Durch wiederkehrende Hautbelastung an gleicher Stelle kann eine Hautverhärtung entstehen. Die Rötung wird durch die schlechte Durchblutung an der belasteten Stelle verursacht, Zellen sterben ab. Eine Entlastung ist notwendig. Besonders gefährdet sind die gelähmten Körperteile ohne...
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Gefahren bei eingeschränkter Sensibilität
Was wir unter Sensibilität verstehen Unter Sensibilität verstehen wir den fünften Sinn, das Fühlen. Anders als bei den anderen vier Sinnen hat die Sensibilität kein eigenes Sinnesorgan, wie zum Beispiel der Sehsinn das Auge. Das sensible System bezieht seine Informationen aus einer Vielzahl von Nervenenden und Rezeptoren1, die über den ganzen Körper verteilt sind. Es gibt uns Rückmeldungen aus unserem Körper über Druck, Dehnung, Vibration, Temperatur oder Schmerz. Diese Rückmeldungen kommen...
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Heterotope Ossifikation
Was sind heterotope Ossifikationen? Heterotope Ossifikationen (Synonyme: Myositis ossificans, periartikuläre Ossifikationen PAO) sind rasch einsetzende Umwandlungen von Muskelgewebe in knochenähnliches verkalktes Gewebe. Sie treten bei 20 – 30% der Menschen mit Rückenmarkverletzungen auf, typischerweise 1 – 5 Monate nach Eintritt der Querschnittlähmung. Die Weichteile um die Hüftgelenke sind am häufigsten betroffen, oft auf beiden Seiten. Seltener sind auch Schultern, Knie oder andere...
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Kontrakturen
Was sind Kontrakturen und wie entstehen sie? Kontrakturen sind Muskel-, Kapsel- oder Sehnenverkürzungen, die eine Bewegungseinschränkung in den Gelenken zur Folge haben. Die normale Gelenkbeweglichkeit geht verloren. Kontrakturen entstehen häufig lagerungsbedingt. Wenn Muskeln, Sehnen oder Bänder nicht gedehnt werden, verkürzen sie sich und somit geht die Beweglichkeit verloren. Wenn Sie beispielsweise die Beine permanent angewinkelt haben, verkürzen sich die Muskeln, die für das Strecken...
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Multiresistente Keime
Menschen im Rollstuhl haben ein erhöhtes Risiko für Infektionen, welche mit Antibiotika behandelt werden müssen. Eine häufige Einnahme von Antibiotika erhöht das Risiko, Träger von multiresistenten Keimen zu werden. Wie können Sie sich verhalten, damit multiresistente Keime für Sie kein Problem werden? Was sind multiresistente Bakterien? Auf der Haut und Schleimhaut (Mund, Nase, usw.) jedes Menschen befindet sich eine Vielzahl von Bakterien. Diese sind völlig normal und sogar nützlich, da...
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Neuropathischer Schmerz
Schmerz ist eine grundlegende menschliche Erfahrung, die wir vielfach in unserem Leben machen, manchmal sogar täglich. Man schlägt sich den Ellenbogen an, die Weisheitszähne drücken oder der Kopf brummt, wenn das Wetter umschlägt. Es gibt unterschiedliche Arten von Schmerz. Muskuloskelettale Schmerzen lassen sich mit herkömmlichen Massnahmen, wie physikalische Therapien, behandeln. Für viele Menschen mit einer Querschnittlähmung sind Schmerzprobleme jedoch weitaus gravierender, da das...
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Orthostatische Dysregulation
Bei Menschen mit einer Querschnittlähmung ist die Steuerung des vegetativen Nervensystems von der Lähmung mitbetroffen, insbesondere bei einer hohen Lähmung kann es zu orthostatischen1 Dysregulationen kommen. Bei gesunden Menschen regelt sich der Blutdruck von alleine. Bei Querschnittgelähmten ist diese Regelung, welche durch das vegetative Nervensystem gesteuert wird, gestört. Beim Wechsel vom Liegen ins Sitzen kann es dann zu einem plötzlichen starken Blutdruckabfall kommen, der...
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Osteoporose
Was ist eine Osteoporose? Eine Osteoporose ist eine Skeletterkrankung, die zu einer Abnahme der Knochenmineraldichte und zu einer Veränderung der Mikroarchitektur im Knochen führt. Als Folge davon weist der betroffene Knochen eine erheblich reduzierte Knochenfestigkeit auf, wodurch es bereits bei geringen Krafteinwirkungen im normalen Alltag zu Knochenbrüchen kommen kann. Was sind die Ursachen? Nebst Faktoren wie beispielsweise hormonellen Veränderungen (z. B. Frauen in den Wechseljahren),...
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Spastizität
Spastizität entwickelt sich durch eine Schädigung des Rückenmarks oder des Gehirns. Der Begriff leitet sich aus dem griechischen Wort «spasmos» ab und bedeutet Krampf der Muskulatur. Spastik und Spasmen spielen im Leben querschnittgelähmter Menschen und ihrer Betreuungspersonen häufig eine zentrale Rolle. Warum entsteht Spastizität? Die Regulierung von Körperspannung ist sehr komplex, Bewegungen werden vom Gehirn und Rückenmark gemeinsam gesteuert. Durch die Querschnittlähmung kommt es zur...
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Syringomyelie
Was ist eine Syringomyelie? Die Syringomyelie ist ein langsam fortschreitender Prozess, bei dem sich die graue Substanz des Rückenmarks, vor allem im Hals- und Brustmarkbereich, auflöst und eine flüssigkeitsgefüllte Höhle entsteht. Sie tritt sehr selten spontan auf (1 – 2 pro 1 000 000 Einwohner) und nach Rückenmarkverletzungen, wo sie Monate bis Jahre nach der Verletzung entstehen kann. Auslöser ist meistens eine Störung im Fluss des Liquors1 durch Verklebungen, wodurch es zu...
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Venenthrombosen
Was sind Thrombosen und wie entstehen sie? Unter einer Venenthrombose versteht man die Bildung eines Thrombus1 (A) in einer Vene und die dadurch hervorgerufene Einengung bzw. Verstopfung dieses Gefässes (B). Venenthrombosen sind gefährlich, da durch die Verschleppung eines Thrombus eine Lungenembolie entstehen kann (C). Wann besteht ein erhöhtes Thromboserisiko? Bekannte Ursachen für Venenthrombosen sind Bettlägerigkeit, Infektionen sowie Verletzungen wie...
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Anatomie und Physiologie der Atmung
Atmen ist für uns die normalste Sache der Welt. Wir denken kaum darüber nach, obwohl wir rund 20 000 Mal am Tag ein- und ausatmen. Ist der Mensch aktiv und strengt sich an, atmet er mehr, in Ruhephasen weniger. Mit der Einatmung wird Sauerstoff aufgenommen und in jede noch so kleine Zelle im Körper abgegeben. In den Zellen geschieht eine Art Verbrennung. Dabei entsteht Kohlendioxyd, das mit der Ausatmung aus dem Körper heraustransportiert wird. Die Atemwege Die Luft strömt über Mund...
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Inhalationstherapie
Die Inhalation ist eine Standardbehandlung bei akuter oder chronischer Atemwegserkrankung. Unter Inhalationstherapie versteht man das therapeutische Einatmen von Medikamenten oder das therapeutische Befeuchten der Atemwegsschleimhaut. Durch Letzteres wird der Selbstreinigungsmechanismus der Lunge gefördert. Zähflüssiges Sekret kann so verflüssigt und damit auch besser mobilisiert werden. Als positiver Nebeneffekt wird die Lunge optimal belüftet, da man während der Inhalation bewusster und...
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Abhusten und Sekretmobilisation
Das Abhusten von Sekret ist sehr wichtig, damit ein freies Atmen möglich bleibt. Husten ist ein Schutzreflex zur Reinigung der Atemwege, da so der Schleim gelockert und aus den Atemwegen herausgefördert werden kann. Zum Husten werden die Bauch- und die Rippenmuskulatur benötigt. Bei Menschen mit einer Querschnittlähmung können diese Muskeln abhängig von der Diagnose, der Lähmungsart und -höhe eingeschränkt sein. Daher ist es möglich, dass Sie Unterstützung beim Abhusten von Sekret...
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Beatmung
Invasive Beatmung Was versteht man unter einer invasiven Beatmung? Bei querschnittgelähmten Menschen mit Läsion auf Höhe C4 oder darüber ist die Atmung unzureichend oder fällt komplett aus. Daher sind sie auf eine invasive Beatmung angewiesen – invasiv, da die Beatmung über eine Trachealkanüle erfolgt, die durch den Hals direkt in die Luftröhre führt. Unter Beatmung wird die teil- oder vollständige Übernahme der physiologischen Atmung durch externe Hilfe (Beatmungsgerät) verstanden. Man...
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Trachealkanüle
Die Luftröhre, auch Trachea genannt, beginnt unterhalb des Kehlkopfes und reicht bis in den Brustkorb, wo sie sich in das Bronchialsystem der Lunge aufteilt. Die Luftröhre ist ein stabiler, fester Schlauch, durch den die Atemluft in die Lunge geleitet wird. Bei einer Tracheotomie wird ein Zugang zur Luftröhre unter Umgehung der oberen Atemwege geschaffen, um eine freie Atmung oder Beatmung zu gewährleisten oder um den Atemweg zu verkürzen. Dazu verwendet man eine Trachealkanüle, mit oder ohne...
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Absaugen
In manchen Fällen muss die Reinigung und Freihaltung des Nasen-Rachenraums von Sekret unterstützt werden. Dazu erfolgt das Absaugen durch die Nase und wenn nötig durch den Mund. Es ist insbesondere dann erforderlich, wenn ein ausreichendes oder selbständiges Schnäuzen nicht möglich ist oder wenn der Mund nicht gespült werden kann. Auch Trachealkanülen werden mindestens 2 – 3 Mal täglich zur Kontrolle der Durchgängigkeit abgesaugt – bei Sekret, das nicht abgehustet werden kann, auch...

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