Die Gipfelstürmer sind – leider – noch nicht ganz zurück!

Für einmal gibt es heute keine lange Bildergeschichte über einen abenteuerlichen Gipfelsturm…

Stattdessen will ich über die Gründe der langen Pause in der Berichterstattung orientieren und gleichzeitig die Benutzer und Leser von «Paraforum» animieren, doch auch einmal mit auf einen Gipfelsturm zu kommen!

Gerne hätte ich heute so wunderbare Bilder präsentiert wie diese hier...

Bergketten an Bergketten…

Gipfel an Gipfel…

Leichter Morgennebel, der langsam den Blick freigibt auf ein herrliches Panorama…

Aber die Realität sieht im Augenblick ganz anders aus…

Nass, kalt, verhangen…

Verschiedene Gründe haben dazu geführt, dass wir Gipfelstürmer mit unserer Berichterstattung ein wenig in Verzug geraten sind:

1. In allererster Linie: miserable Wetterbedingungen in den letzten 2 Monaten!

2. Die Organisation eines Anlasses mit so vielen Teilnehmern (Gipfelstürmer, Begleitpersonen, wissenschaftlicher Dienst, ev. Medienvertreter…) ist generell schwierig durchzuführen.

3. Die für die wissenschaftliche Auswertung der Ausflüge verantwortlichen Personen sind momentan durch andere Projekte in ihren zeitlichen Freiheiten etwas eingeschränkt.

Um die Berichterstattung über die Gipfelstürme – also die Beurteilung der Rollstuhltauglichkeit eines Ausflugsziels in den Bergen – weiterführen zu können, möchte ich deshalb hier einen Teilnehmer-Aufruf durchführen.

All jene Rollstuhlfahrer, die Interesse haben, einen Gipfel in den Alpen zu erkunden und darüber im «Paraforum» zu berichten, sollen sich doch bitte bei mir melden!

Am einfachsten geht dies, wenn ihr mir im «Paraforum» eine Kontaktanfrage sendet (Gipfelstürmer).

Interessierte Rollstuhlfahrer sollten dabei folgende Punkte beachten:

1. Ausflüge finden nur bei schönem Wetter und guter Fernsicht statt.

2. Eine gewisse Flexibilität resp. Spontaneität müsste vorhanden sein: wird das Wetter schön, sollte man einen Ausflug auch kurzfristig ansetzen können (2-3 Tage im Voraus).

3. Eine Begleitperson sollte immer dabei sein (als Tetra kann ich einem Rollstuhlfahrer nicht helfen, allfällige Hindernisse zu überwinden).

4. Ein Teil der Anreise sollte mit öV erfolgen.

5. Die Kosten des Ausflugs gehen auf eigene Rechnung.

6. Ein solch spontaner Ausflug findet in 'entschlackter' Form statt, d.h. in kleiner Gruppe und ohne Medienpräsenz!

Nun würde ich mich natürlich freuen, wenn sich einige von euch für unser Projekt interessieren und auch daran teilnehmen würden – denn ursprünglich war die «Operation Gipfelstürmer» ja gedacht als ein Anlass von Betroffenen für Betroffene!

Herzliche Grüße & bis bald (bei trockenerem, wärmeren, schönerem Wetter)!

Der Gipfelstürmer

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare vorhanden.
Sei der Erste, der dies kommentiert!

Beitrag bewerten