Der Verein JVJ erfasst auf der neuen Webseite Fri-Access Daten über die Barrierefreiheit von öffentlichen Gebäuden in der (Schweizer) Stadt Freiburg. Ziel ist es, das Leben von Personen mit eingeschränkter Mobilität zu erleichtern. Projektpartner sind Pro Infirmis und Freiburg Tourismus und Region. Die Website ist auf Französisch und Deutsch verfügbar.

Die Initiative entstand aus den Ergebnissen der Maturaarbeit von Anika Krone, einer der Gründerinnen des Vereins. Sie untersuchte, wie man in Freiburg als Paraplegiker lebt und ob man dieselben Möglichkeiten der sozialen Teilhabe hat wie Menschen ohne Behinderung. Da die Ergebnisse eher negativ waren, entschied sie sich gemeinsam mit dem Verein, die Fri-Access-Plattform zu schaffen. Dazu sammelten junge Mitglieder des Vereins Informationen über fast 50 Restaurants, Bars und Kulturorte in Freiburg.

Mittelfristig sollen auch noch mehr kulturelle Ausflugsziele berücksichtigt werden. Zudem ist geplant, die Untersuchungen auf ein grösseres Gebiet des Kantons Freiburg auszugedehnen. Ab Ende 2020 sollen Informationen über die Zugänglichkeit von insgesamt 200 Orten verfügbar sein.

Wir vom Community-Team finden es grossartig, dass sich junge Menschen so für Menschen mit Behinderung einsetzen! Wir wünschen der Plattform viel Erfolg und hoffen, dass weitere Menschen und Vereine dem Beispiel folgen werden und solche Projekte für andere Orte umsetzen.

Kommentare (1)

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Bravo für diese neue Plattform. Werden diese bestimmt nutzen, denn im August kommen wir nach Freiburg. Herzlichst, Silvia

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