Wenn wir Nachrichten lesen oder hören, die sich zu COVID-19 äussern, die sich mit der Vorbeugung oder Verbreitung der Krankheit befassen, oder die Vorhersagen über ihren Verlauf und ihre Auswirkungen machen, dann sollten wir uns zunächst die Frage stellen: Wer spricht da?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir:

  1. Verstehen, wer es gesagt hat: Wenn Du den Vor- und Nachnamen und die Qualifikation der sprechenden (oder schreibenden) Person nicht kennst, vermeide es, ihren Rat zu befolgen oder die Nachricht zu teilen.
  2. Prüfen, ob die Person die Kompetenz hat, sich zu äussern: Wenn jemand über Vorbeugung und Behandlung spricht, sollte die sprechende Person eine medizinische oder ähnliche Ausbildung haben.
  3. Beurteilen, ob die Person ihre eigene Sichtweise vertritt oder ob sie über wissenschaftliche Erkenntnisse unter Angabe der Quelle berichtet, B. eine Universität oder ein öffentliches Gesundheitsinstitut. Der Standpunkt eines Einzelnen, auch wenn er ein Experte ist, ist nicht allgemeingültig.
  4. Daran denken, dass wissenschaftliche Beweise in der Regel nicht auf einer einzigen Angabe beruhen: Um die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu konsolidieren und einen Konsens zu erreichen, sind viele Studien nötig. Sie ermöglichen uns, ein Phänomen zu verstehen, indem alle Faktoren berücksichtigt werden.
  5. Uns auf offizielle Quellen und Institutionen beziehen, wie z. B. die Weltgesundheitsorganisation oder das Bundesamt für Gesundheit. Diese teilen Informationen mit, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren und einem Konsens unterliegen.

Wenn wir nicht in der Lage sind, diese Aspekte selbst abschliessend zu prüfen, können wir uns mit Familie oder Freunden darüber austauschen. So vermeiden wir, dass wir schlechte Ratschläge befolgen und falsche, unvollständige oder irrelevante Informationen weitergeben.

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