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  1. Mia
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  3. Leben mit Querschnittlähmung
  4. Dienstag, 06. Juni 2017
Wie ist es mit Sportgeräten und im Rolli zu reisen? Ich habe gehört, dass viele Fluggesellschaften das Zusatzgepäck meistens gratis mitfliegen. Ich glaube, dass dies nicht stimmt. Sicherlich gibt es beachtliche Unterschiede je nachdem mit welcher Fluggesellschaft man reist. Ich dachte an Handbike Ferien an einem schönen warmen Ort. Was sind so Eure Erfahrungen? Auf was soll ich achten oder was sollte ich beim Check-In sagen?
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Hallo Mia,
ich bin Paraplegikerin und leidenschaftliche Taucherin. Ich bin zeitweise viel geflogen und hatte immer Tauchgepäck und den Swisstrac mit dabei. Letzten Juli war ich zum Tauchen in Dahab. Als Gepäck hatte ich eine grosse Tauchtasche, einen kleineren Koffer für Klamotten und Hygieneartikel etc. mit dabei. Ebenfalls führte ich einen zweiten Rollstuhl ( für ins Wasser) und den Swisstrac mit mir mit. Ich hatte keine schriftliche Bestätigung von Egypt-Air, dass sie mir die Sachen zum Nulltarif mittransportieren würden. Lediglich vom Internetanbieter hatte ich eine Bestätigung dass Alles in Ordnung war. Es hat ein bisschen Zeit gebraucht am Check-In, aber die Sachen wurden Alle ohne Zusatzkosten eingecheckt. Meine Erfahrungen diesbezüglich sind, dass die meisten Fluglinien recht kullant sind. Allerdings lohnt es sich auch, sich vorab bei den jeweiligen Fluggesellschaften zu erkundigen und sich die Gepäckbestimmungen anzuschauen. Ist manchmal etwas kompliziert, aber es lohnt sich damit man keinen Ärger bekommt und Alles glatt läuft mit der Reise. 
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Hallo Sonä, merci für deine Antwort. Meine Erfahrungen mit Gepäck & Airlines waren bis heute auch recht unterschiedlich. Ich denke, ein nettes Lächeln hilft immer. 
Gut Luft!
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das hilft sowiso :)
fritz
Blog-Autor
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So ist es: Ein Lächeln, ein anständiger und offenherziger Auftritt hilft immer und überall. Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber viele kriegen das nicht hin und finden: Nimm dir, was dir zusteht! Mit diesem Benehmen kommt man nie weit. Zur Sache: Der weltweite Assistenzdienst der Fluggesellschaften ist eine direkte Folge des zweiten Weltkriegs. Der Verband der Fluggesellschaften - IATA - entscheid 1946, dass Kriegsversehrte in jedem Fall transportiert werden und auch die nötige Hilfe erhalten. Zum Angebot gehört auch, dass sie ihre lebensnotwenigen Hilfsmittel, also Rollstühle, Prothesen etc. mitnehmen dürfen. Es besteht also eine vertragliche Pflicht, mindestens einen Rollstuhl oder ein vergleichbares Hilfsgerät zu transportieren. Dieses Angebot ist eine phantastische Pioniertat und Ausdruck gelebter Soldarität. Wir tun gut daran, uns dessen immer wieder bewusst zu werden. Ich selbst verzichte deshhalb darauf, mehr als unbedingt nötig mitzunehmen. Ein Rollstuhl - basta! Ich stelle mit grossem Unbehangen fest, dass das Angebot der Fluggesellschaften immer mehr missbraucht wird: Leicht Gehbehinderte oder einfach ältere Menschen gefallen sich darin, beim Betreten des Flughafens plötzlich invalid zu werden und diesen Zustand bis zum Ausgang des Ziel-Flughafens zu pflegen. Ich schäme mich jeweil stellvertretend für diese Mitmenschen.
   
 
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