• Die Online-Community für Menschen mit Querschnittlähmung, ihre Angehörigen und Freunde

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Bühne frei für Behinderung

  • Cassandra

5 beeindruckende TED Talks über Behinderung

Die seit 1984 stattfindenden TED Talks haben sich von einem jährlichen Event zu einem im Internet weit verbreiteten Videophänomen entwickelt. TED ist die Abkürzung für „Technology, Entertainment, Design“. Das Format gehört einer Non-Profit-Organisation und hat zum Ziel, in maximal 18-minütigen Vorträgen Ideen zu verbreiten. TED Talks decken inzwischen eine Vielzahl an Themen in mehr als 100 Sprachen ab, und zu den Gastsprechern zählen Menschen aus allen Fachrichtungen und Kulturen.

Im Folgenden habe ich fünf TED Talks von Menschen zusammengestellt, die Mut machen und mich sehr beeindruckt haben. Die Sprecher sind jeweils von mindestens einer Behinderung betroffen. In den Talks teilten sie ihre Erfahrungen mit der Behinderung in verschiedenen Kontexten.

Joshua Prager: Auf der Suche nach dem Mann, der mir das Genick brach

Joshua Prager träumte einst davon, Baseballspieler oder Arzt zu werden. Doch mit 19 Jahren wurde er gelähmt, und anstatt seine Träume zu leben, musste er plötzlich das Leben selbst wiedererlernen. Zwanzig Jahre nach der Verletzung kehrte er nach Israel zurück, entschlossen, den Fahrer ausfindig zu machen, der sein Leben auf den Kopf gestellt hatte. Diese Suche hat Joshua dazu veranlasst, tiefer über Natur, Erziehung, Selbstbetrug und Identität nachzudenken.

Über den Sprecher

Joshua Prager ist amerikanischer Journalist und Autor. Er schreibt für Printmedien wie Vanity Fair, The New York Times und Wall Street Journal. Zu seinen Veröffentlichungen zählen „The Echoing Green“, die von der Washington Post als bestes Buch des Jahres ausgezeichnet wurde, sowie „Half-Life“, in der es um seine Regeneration von einem Busunfall geht, bei dem er sich das Genick brach.

Minda Dentler: Was ich gelernt habe, als ich den härtesten Triathlon der Welt bezwang

Der legendäre Ironman-Triathlon in Kona/Hawaii ist für Top-Athleten ein Muss. Die Teilnehmer erwartet ein Rennen, bei dem sie rund 3,9 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Fahrrad fahren und einen ganzen Marathon laufen müssen. Im Talk erzählte Minda Dentler, wie sie diesen extremen Wettkampf ohne Pausen meisterte, und wozu das Rennen sie inspirierte, als nächstes zu tun.

Über die Sprecherin

Minda Dentler erkrankte als Säugling in Indien an Polio, was zur Lähmung ihrer Beine führte. Dank der amerikanischen Familie, die sie mit drei Jahren adoptiert hatte, erhielt sie medizinische Behandlung und konnte wieder mit einer Gehhilfe laufen. Sie war immer mutig und willensstark. 2013 trat sie bei den Ironman-Weltmeisterschaften in Kona/Hawaii an und wurde die erste weibliche Rollstuhlathletin, die bei dem Wettbewerb das Ziel erreichte.

Stella Young: Ich bin nicht eure Inspiration, vielen Dank

In diesem sehr unterhaltsamen Talk kritisierte Comedian und Journalistin Stella Young die Angewohnheit der Gesellschaft, Personen mit Behinderung als „inspiration porn“ zu verwenden. Sie schloss ihren Vortrag mit dem Satz: „Behinderung ist nichts Aussergewöhnliches – aber zu hinterfragen, was man vermeintlich darüber weiss, schon.“

Über die Sprecherin

Stella Young war eine australische Comedian und Journalistin. Sie wurde mit Osteogenesis imperfecta geboren, einem genetischen Defekt, der Knochen leicht brechen lässt. Sie setzte sich seit ihrem 14. Lebensjahr aktiv für die Rechte von Menschen mit Behinderung ein und war in der Behindertengemeinschaft auf unterschiedliche Art und Weise tätig, bis sie am 8. Dezember 2014 im Alter von 32 Jahren verstarb.

Mark Pollock und Simone George: Ein Liebesbrief an die Realität in einer Zeit der Trauer

Der Abenteurer Mark Pollock und die Menschenrechtsanwältin Simone George untersuchten in ihrem Vortrag das Spannungsfeld zwischen Akzeptanz und Hoffnung in Zeiten der Verzweiflung. Das irische Duo erläuterte, wie es den schwierigsten Lebenslagen begegnet ist. Ausserdem zeigten sie ihre bahnbrechende Arbeit zur Heilung von Lähmung.

Über die Sprecher

Mark Pollock war der erste blinde Mensch, der den Südpol erreichte. Trotz Blindheit nahm Pollock bei zahlreichen Ultra-Ausdauerrennen über Wüstengebiete, Gebirge und die Polkappen teil. 2010 wurde Pollock nach einem Fenstersturz aus dem zweiten Stock querschnittgelähmt. Mehr über Mark Pollock und seinen Beitrag zur Paraplegieforschung findet Ihr in diesem Artikel auf der Community.

Simone George ist eine Anwältin und Aktivistin für Menschenrechte. Gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Mark Pollock leitet sie den Mark Pollock Trust sowie weitere Projekte mit dem Ziel, Menschen auf der ganzen Welt zusammenzubringen, um schneller eine Heilung für Lähmung zu finden. Ihre Zusammenarbeit mit bahnbrechenden Wissenschaftlern und Robotik-Ingenieuren zur Heilung von Lähmung wird in der Dokumentation „Unbreakable“ gezeigt.

Janine Shepherd: Ein gebrochener Körper ist kein gebrochener Mensch

In diesem fesselnden TED Talk teilte die frühere Langläuferin Janine Shepherd auf leidenschaftliche Weise ihren Traum von Olympia und ihre Freude am Leben. Ihr Traum platzte jäh, als sie durch einen Unfall mit einem Auto kurz nach ihrer Trainingsfahrt mit dem Fahrrad querschnittgelähmt wurde. In ihrem Vortrag sprach sie nicht darüber, wie sie wieder laufen lernte – sie konzentrierte sich auf etwas Wichtigeres: Lasst nicht Euren Körper die Grenzen setzen. Auf Eure Psyche und Euren Geist kommt es an.

Über die Sprecherin

Janine Shepherd ist eine „gehende Paraplegikerin“ aus Australien. Ihre Karriere als Athletin war zu Ende, als sie bei einem Unfall von einem Lastwagen angefahren wurde. Viele dachten, sie würde nie wieder laufen können, und der Arzt rechnete nicht einmal damit, dass sie den Unfall überleben würde. Doch sie begann fliegen zu lernen, als sie noch eine Ganzkörperschale trug. Schliesslich absolvierte sie nicht nur ihren Privatpilotenflugschein, sondern unterrichtete sogar das Fliegen – und das alles in knapp 18 Monaten, nachdem sie von der Wirbelsäulenstation entlassen wurde. Heute ist sie Autorin von sechs Büchern und Motivationssprecherin. 2001 wurde sie für ihre Dienste an der Gemeinschaft und ihre nachhaltige Unterstützung der Querschnittlähmungsforschung mit dem Orden Member of the Order of Australia ausgezeichnet.

Welcher TED Talk hat Euch am besten gefallen? Teilt Eure Meinung mit uns, indem Ihr unten einen Kommentar hinterlasst!

[Übersetzung des originalen englischen Beitrags]

Kommentare (11)

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Liebe Community,
ich will gerne noch einen TED-Talk hinzufügen, der mir viel bedeutet.
Jennifer Brea spricht darin darüber, was passiert, wenn man eine Erkrankung hat, die Ärzte nicht diagnostizieren können. Als Doktorandin an der...
Liebe Community,
ich will gerne noch einen TED-Talk hinzufügen, der mir viel bedeutet.
Jennifer Brea spricht darin darüber, was passiert, wenn man eine Erkrankung hat, die Ärzte nicht diagnostizieren können. Als Doktorandin an der Prestigeuniversität Harvard verschlechterte sich ihre Gesundheit zunehmend, während Ärzte ratlos waren. Sie beschreibt in dem Talk ihre Erfahrungen im Gesundheitssystem mit einer Erkrankung, die weitgehend unverstanden ist - eine Erfahrung, wie ich sie in ähnlicher Form auch gemacht habe und von erschreckend vielen Patienten höre - und sucht nach Erklärungen dafür, warum Patienten es im Grenzbereich medizinischen Wissens oft so schwer haben.
Zwischenzeitlich hat Jennifer Brea einige Diagnosen, die ich auch habe - unter anderem wurde sie mit einer Instabilität am Übergangsbereich zwischen Kopf und oberer Halswirbelsäule diagnostiziert und zwischenzeitlich in diesem Bereich operativ versteift.
https://www.ted.com/talks/jen_brea_what_happens_when_you_have_a_disease_doctors_can_t_diagnose
Ein kleiner genereller Tipp zu den TED Talks:
Für einige der Vorträge gibt es Untertitel in verschiedenen Sprachen. Man kann diese auswählen, und ich sehe grade, dass es dafür wohl unterschiedliche Varianten gibt. Ich beschreibe mal, welche Varianten ich bislang herausgefunden habe. Die Symbole finden sich jeweils am rechten unteren Rand des Videos:
  • auf die Sprechblase mit den drei horizontalen Punkten klicken
  • auf das kleine Feld, in dem "cc" steht, klicken
  • auf das Zahnradsymbol klicken, in der dann aufgeklappten Auswahl auf "Subtitles" klicken
Liebe Grüße,
odyssita
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Liebe Community,
ich habe die Vorträge inzwischen angeschaut - aber ich habe in letzter Zeit schon so viel geschrieben, dass ich mich jetzt erst einmal ein bisschen zurückhalten will und gespannt bin, Eure Meinungen dazu zu lesen. :)
Liebe...
Liebe Community,
ich habe die Vorträge inzwischen angeschaut - aber ich habe in letzter Zeit schon so viel geschrieben, dass ich mich jetzt erst einmal ein bisschen zurückhalten will und gespannt bin, Eure Meinungen dazu zu lesen. :)
Liebe Cassandra,
vielen Dank für diese spannende und interessante Zusammenstellung an Vorträgen!
Liebe Grüße,
odyssita
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Liebe odyssita

Herzlichen Dank für den weiteren TED Talk-Link und für den hilfreichen Tipp mit den Untertiteln, der ist sehr hilfreich :smileyhappy:

Liebe Grüsse

Johannes
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Liebe Sile
Herzlichen Dank für Deine grosse Arbeit bei der Zusammenstellung dieser berührenden Videos. Alle sind auf ihre eigene Weise grossartige Menschen. Ich schaffe es kaum, ein Schicksal besonders hervorzuheben. Trotzdem spüre ich, dass...
Liebe Sile
Herzlichen Dank für Deine grosse Arbeit bei der Zusammenstellung dieser berührenden Videos. Alle sind auf ihre eigene Weise grossartige Menschen. Ich schaffe es kaum, ein Schicksal besonders hervorzuheben. Trotzdem spüre ich, dass mich das 6. Video von Odyssita besonders berührt. Jennifer Breas Krankheit und ihre Erfahrungen kommen der Krankheit von Odyssita wahrscheinlich sehr nahe. Ich spüre die Ohnmacht, die Verzweiflung, aber auch die Frustration, die damit zusammenhängt, dass man nicht angehört und nicht ernst genommen wird. Die falschen Diagnosen vieler Spezialisten wie Hysterie, Psychosomatik etc. sind eine weitere grosse Belastung. Leider ist die Pharma-Industrie an der Erforschung seltener Krankheiten aus wirtschaftlichen Gründen kaum interessiert. Auch das empfinde ich als grosse Ungerechtigkeit!
Eine Frage beschäftigt mich auch: Wer unterstützt und fördert querschnittgelähmte junge Menschen mit bildungsfernem Hintergrund, wenn es ihren nächsten Angehörigen nicht möglich ist?
Liebe Grüsse
cucusita
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Liebe Odyssita
Danke Dir auch herzlich für den tollen Tipp für die Möglichkeit der Deutschübersetzung. So konnte ich mich viel besser in die einzelnen Schicksale einfühlen.
Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag.
Herzliche Grüsse von
cucusita
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Liebe cucusita,
es freut mich, dass Du Dir das Video mit dem TED Talk von Jennifer Brea angeschaut hat. Es gibt schon einige Unterschiede zu meinem Krankheitsbild, aber die Erfahrungen im und Gedanken zum Gesundheitssystem sind schon sehr...
Liebe cucusita,
es freut mich, dass Du Dir das Video mit dem TED Talk von Jennifer Brea angeschaut hat. Es gibt schon einige Unterschiede zu meinem Krankheitsbild, aber die Erfahrungen im und Gedanken zum Gesundheitssystem sind schon sehr ähnlich. Es gibt auch einen Dokumentationsfilm von Jennifer Brea, falls das für Dich von Interesse ist: https://www.unrest.film/watch
Die Sache ist die: Wie selten oder häufig ein Krankheitsbild ist, kann man nicht wissen, wenn die Erkrankung nicht als solche dokumentiert wird, sondern als psychogen abgetan wird. Und im Internet und im Austausch mit anderen Patienten bekommt man den Eindruck, dass dies leider sehr häufig der Fall ist. Neulich habe ich irgendwo gelesen, dass 50% der Hausarztbesuche keine körperliche Ursache haben (bzw., so meine Leseart: offensichtlich keine körperliche Ursache gefunden wurde). Man kann nicht wissen, wie hoch die Dunkelziffer für Krankheitsbilder, die für selten gehalten werden eigentlich ist, wenn kein Screening nach diesen Krankheitsbildern stattfindet.
Deine Frage: "Wer unterstützt und fördert querschnittgelähmte junge Menschen mit bildungsfernem Hintergrund, wenn es ihren nächsten Angehörigen nicht möglich ist?" hat mich auch berührt. Ich stelle mir diese Frage auch oft, noch allgemeiner: Wer unterstützt und fördert chronisch kranke Menschen mit bildungsfernem Hintergrund?
Ich bin so dankbar, dass mir mein Bildungshintergrund und mein Zugang zum Internet ermöglichen, mich zu informieren und zu vernetzen. Ich bin dankbar, dass ich es mir finanziell leisten kann, einmal im Jahr zu einer entfernteren Uniklinik zu fahren, wo Erfahrung mit meinem Krankheitsbild besteht. All das ist nicht selbstverständlich. Könnte ich mich nicht selber informieren, und könnte ich nur am Wohnort Ärzte aufsuchen - ich wäre in einer ziemlich verzweifelten Situation und wäre vermutlich bis heute nicht diagnostiziert. Darum ist es mir ein Herzensanliegen, dass sich systemisch etwas ändert.
Liebe Grüße,
odyssita
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Liebe Odyssita
Vielen Dank für Deine wertvollen Erläuterungen.
Fritz hat in seinem neuen Beitrag „Querschnittler dieser Welt, vernetzt Euch“! u.a. auch folgende Adresse erwähnt:  http://www.swisci.ch/de
Dort geht es um ein...
Liebe Odyssita
Vielen Dank für Deine wertvollen Erläuterungen.
Fritz hat in seinem neuen Beitrag „Querschnittler dieser Welt, vernetzt Euch“! u.a. auch folgende Adresse erwähnt:  http://www.swisci.ch/de
Dort geht es um ein Weiterbildungsangebot von Querschnittszentren für interessierte Hausärzte, um eine engere Vernetzung von Hausärzten und Spezialisten zu fördern. Das würde ich sehr begrüssen.
Liebe Grüsse
cucusita
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Liebe cucusita,
vielen Dank für diesen spannenden Link! Ob es so etwas wohl auch außerhalb der Schweiz gibt?
Es freut mich, dass es ein solches Weiterbildungsangebot gibt - auch ich halte das für sehr wichtig. Ich fände es gut, wenn das auch...
Liebe cucusita,
vielen Dank für diesen spannenden Link! Ob es so etwas wohl auch außerhalb der Schweiz gibt?
Es freut mich, dass es ein solches Weiterbildungsangebot gibt - auch ich halte das für sehr wichtig. Ich fände es gut, wenn das auch die Frage nach der Diagnosestellung mit einbeziehen würde. Gut wäre auch, wenn Ärzte, die diese Qualifikation erworben haben, einfach online zu finden wären - dann wäre das ggf. auch eine mögliche Anlaufstelle für undiagnostizierte Patienten, bei denen ein entsprechender Verdacht besteht. Ob es wohl viele Ärzte gibt, die sich für eine solche Fortbildung interessieren würden? Oder ob es zusätzlich hilfreich wäre, das Thema auf Konferenzen zu tragen, auf denen Ärzte sowieso sind?
Liebe Grüße,
odyssita
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Liebe Odyssita
Weil die Internetadresse "ch/de" lautet, habe ich angenommen, dass sie auch für Deutschland gilt. Gebe ich sie aber nur mit "de" an, klappt es nicht. Deine Idee, das Thema auf Aerztekongressen anzubieten, fände ich auch spannend....
Liebe Odyssita
Weil die Internetadresse "ch/de" lautet, habe ich angenommen, dass sie auch für Deutschland gilt. Gebe ich sie aber nur mit "de" an, klappt es nicht. Deine Idee, das Thema auf Aerztekongressen anzubieten, fände ich auch spannend. Bis jetzt habe ich mit meiner Hausärztin anstehende Probleme lösen können. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass ich mich gegebenenfalls direkt im Paraplegie-Ambulatorium der Uniklinik anmelden würde.
Ein frühlingshaftes Wetter steht uns bevor. Ich hoffe, du darfst auch die warmen Sonnenstrahlen geniessen.
Liebe Grüsse
cucusita
 
 
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Liebe cucusita

Das mit der Internetadresse kann ich erklären: Es ist eine Schweizer Seite, daher das ".ch". Da Schweizer Seiten oft in mehreren Sprachen verfügbar sind, steht noch das "/de" dahinter, das steht für "Deutsch" als Sprache. Es gibt...
Liebe cucusita

Das mit der Internetadresse kann ich erklären: Es ist eine Schweizer Seite, daher das ".ch". Da Schweizer Seiten oft in mehreren Sprachen verfügbar sind, steht noch das "/de" dahinter, das steht für "Deutsch" als Sprache. Es gibt die Seite auch auf Französisch (http://www.swisci.ch/fr), auf Italienisch (http://www.swisci.ch/it) und auf Englisch (http://www.swisci.ch/en).

Diese Info hilft Dir auch bei anderen Internetseiten, wenn Du wissen willst, wo sie herkommen: Das Landeskürzel kommt immer direkt nach dem Punkt, alles danach ist zusätzliche Info wie Sprache etc. Eine englischsprachige Internetseite aus China würde also in dem Format"http://www.was-auch-immer.cn/en" erscheinen, während eine chinesischsprachige Internetseite aus England/Grossbritannien etwa so aussehen könnte: "http://www.was-auch-immer.gb/chn".

Viele Internetseiten haben statt eines Landeskürzels, welches immer aus zwei Buchstaben besteht, ein ortsunabhängiges Kürzel am Ende wie z. B. ".com" oder ".org". Da musst Du in der Regel auf die Seite gehen, wenn Du mehr über ihre Herkunft wissen willst.

Liebe Grüsse und ein schönes Wochenende

Johannes
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